Entspannungstrend: The Big Chill – diesen Sommer wird relaxt

Schneller, höher, weiter – nicht diesen Sommer! New Yorks Health- und Fitness-Szene hat genug von High-Intensity-Workouts und Freizeitstress: Entspannung statt extrem, durchschlafen statt durchmachen – eine Millionen-Metropole macht Pause.

Hochsommer – man sollte meinen, der Selbstoptimierungsdrang erreicht unter Fitness-Begeisterten seinen Höhepunkt. Doch in New York ist das Gegenteil angesagt: Chillen! Lieber mal ein Workout sausen lassen und meditieren. Oder sich eine Massage gönnen.

 

Self-Care ist hoch im Kurs

Die Auszeit ist das neue Statussymbol der Gesundheitsbewussten. 72 Prozent der Millennials geben in Umfragen an, dieses Jahr Abstand von rein körperlichen oder finanziellen Zielen zu nehmen und stattdessen Self-Care an oberste Stelle zu setzen. Achtsamkeit mit neuem, hipperem Anstrich – das Chillhouse, ein Coffeeshop-Schrägstrich-Spa in Downtown Manhattan setzt den Trend um.

Das durchdesignte Café entfaltet sich innen als moderne Relax-Oase – Mitgliedsbeitrag: 75 Dollar pro Monat. Die 7-Dollar-Drinks tragen Namen wie „Chill me out“ und enthalten ausgleichende Superfoods wie Reishi, Lavendel und Ashwagandha. Das integrierte Nagelstudio arbeitet ohne toxische Stoffe, der hintere Teil des Chillhouse ist ein Massagestudio. Am Wochenende trifft man sich für „Matcha Mornings“ – und diskutiert die aktuellen Wellnessbelange.

 

Chillen ist gesund

Der Self-Care-Markt boomt. Relax-Apps wie Calm, Primed Mind, Aloe Bud oder 7Mind machen in 2018 mit insgesamt 27 Millionen Dollar Rekordgewinne. Selbst Fitnessstudios, die bisher vornehmlich für High-Intensity-Formate bekannt waren, nehmen regenerierende Workouts mit ins Standardprogramm auf. Kürzertreten ist gesund, das realisieren immer mehr High-Performer.

Der bekannte Newsletter „Girl’s Night In“ zelebriert die Auszeitkultur und gibt jeden Freitag Tipps fürs Zuhausebleiben. #selfcaresunday ist mit 225 000 Fotos bereits ein Instagram-Klassiker. Maske ins Gesicht, Podcast auf die Ohren und abhängen – da muss man nicht lange überlegen, ob man den Trend mitmacht.

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