Kraetschmer mit Klarstellung zu Fan-Berichten

Im Vorfeld des EL-Quali-Spiels von Rapid Wien bei Slovan Bratislava dominierte das Fan-Thema die Berichterstattung.

Dabei wurde auch immer wieder Stadtrivale Austria Wien genannt. „Es war sehr ärgerlich für uns. Daher ist es wichtig, dass wir hier klar Stellung beziehen“, so Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer in einem Video-Interview. „Es ist so, dass hier bekanntlich eine Fan-Freundschaft besteht, wo ein im Jahr 2013 ausgeschlossener ehemaliger Fanklub der Austria als Ursache für mögliche Konflikte an den Pranger gestellt wurde.“

Kraetschmer betont: „Diese Leute haben alle Hausverbot und teilweise bundesweites Stadionverbot. Wir haben mit diesen Leuten nichts zu tun. Diese Leute haben bei der Austria keinen Platz. Es ist ärgerlich, wenn solche Leute als Austria-Fanklub bezeichnet werden. Und so quasi die Austria für Konflikte, dies es Gottseidank nicht gegeben hat, plötzlich in den Medien zur Rechenschaft gezogen wird.“

Der AG-Vorstand streicht im Gespräch die Null-Toleranz-Politik der Austria hervor: „Es ist klar, dass solche Leute ein Gedankengut haben, das in keinster Weise mit den Grundsätzen der Wiener Austria vereinbar ist. Wir haben den Anti-Rassismus- und Radikalismus-Paragraf sogar in unseren Statuten verankert.“

Bei der Austria gibt es die meisten Hausverbot der Liga. „Weil wir eine klare Linie haben“, so Kraetschmer. „Diese Linie ist seit Jahren unverändert, die kennen unsere Fans. Das heißt: Keine Politik, keine Gewalt und keine unerlaubte Pyrotechnik. Wer sich innerhalb dieses Rahmens bewegt, ist herzlich willkommen. Wer sich nicht darin bewegt, wird in unserem Stadion keinen Platz findet.“

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