Meldungen : Openbook muss sich wegen Facebook umbenennen

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Das neue soziale Netzwerk Openbook benennt sich in Openspace um. Wie Gründer Joel Hernández per E-Mail und in einem Kickstarter-Update erklärte, erfolge der Schritt aufgrund des Drucks seitens Facebook. “Obwohl wir uns noch in der Alpha-Phase befinden, wurden wir gestern von Facebooks Anwälten bezüglich des Wortes ‘book’ in unserem Namen kontaktiert”, schreibt er.


Facebook hat Hernández offenbar zu verstehen gegeben, dass es zu einem Gerichtsverfahren komme, wenn der Name nicht geändert werde. Da das Openbook-Team nicht über die notwendigen Finanzen verfügt, um eine gerichtliche Auseinandersetzung mit Facebook zu führen, wird der Name geändert.

Künftig wird Openbook daher zu Openspace. In den kommenden Wochen sollen die Webseite, die App sowie weitere Inhalte schrittweise auf den neuen Namen geändert werden. Details einer möglichen Vereinbarung hat das Openbook-Team nicht verraten.

Mit notwendiger Namensänderung gerechnet

Intern hatten Hernández und seine Mitstreiter offenbar bereits länger mit einer möglicherweise notwendigen Namensänderung gerechnet. “Wir haben vermutet, dass Facebook uns das nicht durchgehen lässt, und bereits begonnen, über Namensänderungen nachzudenken”, erklärte Hernández.

Der Vorschlag “Openspace” stammt aus der Anfangsphase des sozialen Netzwerks und wurde von Phil Zimmermann eingebracht, als Hernández ihm das Projekt vorstellte. Zimmermann ist der Erfinder der Verschlüsselungstechnik PGP. Da das Netzwerk zu dieser Zeit bereits unter Openbook firmierte und entsprechend Werbung gemacht wurde, behielt Hernández den Namen vorerst bei.

Openbook soll in den kommenden Wochen in die Betaphase wechseln. Aktuell hat das Netzwerk über 3.000 Mitglieder aus 50 Ländern – verglichen mit anderen Netzwerken ist das noch eine sehr geringe Anzahl.

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