Drei Jahre Kampf der Türkei gegen die FETO-Terrorgruppe

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ANKARA

Seit dem tödlichen FETO-Putschversuch im Jahr 2016 hat die Türkei einen aktiven Kampf gegen die Terrororganisation im In- und Ausland geführt.

Der geschlagene Staatsstreich vom 15. Juli 2016 – der abscheulichste und tödlichste Terroranschlag, den das Land je erlebt hat – hat die große Bedrohung der Türkei durch die FETO-Terrororganisation deutlich gemacht.

Bei dem geschlagenen Staatsstreich kamen 251 Bürger ums Leben und mehr als 2000 Menschen wurden verletzt.

Während des Putschversuchs hat das türkische Volk, das sich dieser schrecklichen Bedrohung gestellt hat, der Welt inbrünstig und mutig gezeigt, dass es keine Macht über seinen Willen erkannte und bereit war, sein Leben für den Schutz seines Staates und des demokratischen Systems zu opfern.

Der Putschversuch deckte das dunkle Netzwerk auf, das von Schulen ausging, die in den letzten Jahrzehnten von FETO gegründet wurden.

Die Organisation hat Kinder in Schulen unter dem Deckmantel sogenannter Trainingsaktivitäten einer Gehirnwäsche unterzogen, und ihre radikalen Anhänger haben die Anweisungen der Organisation befolgt und gegen alle rechtlichen und moralischen Normen verstoßen.

Die FETO stärkte ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss, indem sie die staatlichen Ressourcen und Befugnisse für die abscheulichen Interessen der Organisation missbrauchte. Am 15. Juli gelang es der Türkei jedoch, die schiere Größe der von der FETO in ihrer kritischsten Institution, der türkischen Armee, errichteten Geheimstruktur zu erfassen Kräfte.

In den letzten drei Jahren hat die Türkei unter ihrer Rechtsstaatlichkeit die Täter des Putschversuchs vor Gericht gestellt.

Die FETO-Organisationsstruktur innerhalb der Regierungsinstitutionen wurde aufgedeckt und es wurden Verwaltungs- und Gerichtsverfahren gegen ihre Mitglieder eingeleitet und die parallele staatliche Struktur wurde gestrichen.

Die Versuche, die Terrororganisation über ihre Außenstellen in allen Bereichen der Wirtschaft zu verbreiten, insbesondere im Bildungs-, Medien- und Bankensektor, sind gescheitert.

Die drei Hauptziele, die die Türkei im Kampf gegen FETO zu verwirklichen versucht, sind der Nachweis und der Nachweis, dass FETO eine Bedrohung für die Sicherheit anderer Länder darstellt, in denen sie weiterhin aktiv ist.

Die Türkei beschränkt auch den Freiraum der FETO im Ausland, um zu verhindern, dass ihre Mitglieder Geld überweisen und der Justiz entkommen.

Über diese Frage befinden sich auch die wichtigsten Anführer der Struktur der Terrororganisation im Ausland.

Schließlich unterhält die türkische Maarif-Stiftung, die 2016 gegründet wurde, um die Verwaltung der mit FETO verbundenen ausländischen Schulen zu übernehmen, ihre weltweiten Aktivitäten, um Defizite aufgrund von Maßnahmen gegen FETO, insbesondere im Bildungsbereich, zu vermeiden.

Die Organisation, die in der Türkei ihr Rückgrat verloren hat, versucht nun zu überleben, indem sie ihre Struktur im Ausland nutzt.

Der Kampf gegen FETO-Strukturen im Ausland gehörte zu den obersten Prioritäten des türkischen Außenministeriums.

Im Laufe der Jahre hat die internationale Gemeinschaft allmählich begriffen, dass FETO keine soziale Bewegung ist, die sich im Gegensatz zu ihrer Selbstdarstellung mit Bildung und Wohltätigkeit befasst, sondern eine dunkle und heimtückische Organisation mit politischen und wirtschaftlichen Ambitionen.

FETO wurde von verschiedenen Ländern und internationalen Organisationen als terroristische Organisation deklariert. Die Organisation der Islamischen Konferenz erklärte auf ihrer 43. Tagung der Außenminister des Rates die FETO zur terroristischen Organisation.

Die Türkische Republik Nordzypern und der Oberste Gerichtshof Pakistans haben mit dem Urteil vom 28. Dezember 2018 auch FETO als terroristische Organisation erklärt.

Die Zahl der FETO-Mitglieder, die versuchen, aus den Ländern, in denen sie tätig sind, zu fliehen, hat zugenommen, insbesondere in Afrika und in der Türkei.

Die Organisation versucht immer noch, Opfergeschichten zu erfinden, indem sie auf unbegründete Nachrichten zurückgreift, indem sie die vorhandenen Medien nutzt.

Es wird auch versucht, die Zusammenarbeit mit türkeifeindlichen Kreisen durch Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying zu stärken.

Die Türkei setzt alles daran, um langfristig die Strukturen von FETO im Ausland abzubauen.

FETO und sein in den USA ansässiger Führer Fetullah Gulen haben den geschlagenen Putschversuch vom 15. Juli 2016 orchestriert, bei dem 251 Menschen den Märtyrertod erlitten und fast 2.200 verletzt wurden.

Ankara wirft der FETO auch vor, hinter einer langjährigen Kampagne zum Sturz des Staates durch die Infiltration türkischer Institutionen, insbesondere des Militärs, der Polizei und der Justiz, zu stehen.

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