Angesichts der anhaltenden Trump-Liste für Huawei plant das chinesische Telekommunikationsunternehmen umfangreiche Entlassungen in den USA

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Das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei plant, Jobs bei seiner US-amerikanischen Entwicklungstochter Futurewei Technologies zu entlassen, berichtete das Wall Street Journal.

Rund 850 Mitarbeiter sind bei Futurewei in Staaten wie Texas und Kalifornien beschäftigt.

Einige Huawei-Mitarbeiter wurden Berichten zufolge bereits entlassen, und Hunderte weitere könnten als nächstes kommen.

Huawei lehnte einen Kommentar zum Journal ab.

Die Trump-Administration hat Huawei-Handys und andere Produkte im Mai aufgrund von Spionagesorgen auf die schwarze Liste gesetzt.

Die schwarze Liste hat Huawei gelähmt, da US-amerikanische Technologieunternehmen diese Produkte nicht legal verkaufen können. Im Juni verschrottete das Unternehmen den Start seines Matebook-Laptops, weil es Software von Microsoft und Chips von Intel erhält.

Die Spannungen zwischen den USA und China über Huawei nahmen im Dezember zu, nachdem Meng Wanzhou, der Finanzvorstand des Unternehmens und Tochter des Unternehmensgründers, auf Ersuchen der US-Strafverfolgungsbehörden in Vancouver, Kanada, festgenommen wurde. Eine große Jury beschuldigte Huawei und Meng im Januar der Geldwäsche, des Bankbetrugs, des Drahtbetrugs und der Verschwörung.

China hat Mengs Rückkehr gefordert.

Huawei wurde auch des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen von T-Mobile angeklagt, nachdem der US-Telekommunikationsriese 2014 eine Zivilklage gegen Huawei wegen „Tappy“ eingereicht hatte, einem Roboter, mit dem Smartphones getestet wurden.

Auf dem G20-Gipfel im Juni gab Trump bekannt, dass er einige US-Exporte an Huawei wieder zulassen werde.

Die Trump-Regierung befindet sich derzeit in einem Handelskrieg mit China und erhebt Zölle von 25% auf geschätzte 200 Milliarden US-Dollar an chinesischen Importen. China revanchierte sich mit eigenen Zöllen, von denen die meisten die amerikanischen Bauern verletzt haben.

Auf dem G20-Gipfel einigten sich Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping darauf, neue Tarife bis zu künftigen Verhandlungen einzufangen.

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