Meldung: Frau aus Folter-Hölle befreit: Tagelang vom Ex misshandelt und brutal vergewaltigt

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Chełmża – Es war für sie die Folter-Hölle, die Details sind erschütternd: In Polen hat ein Mann seine Ex-Freundin (30) tagelang in einem leerstehenden Bahnhofsgebäude festgehalten. Die Frau soll dort von ihm mit glühenden Zigaretten gefoltert und brutal vergewaltigt worden sein.

Die Frau wurde wahrscheinlich drei Tage lang in einem leerstehenden Bahnhofsgebäude festgehalten. (Symbolbild)
Die Frau wurde wahrscheinlich drei Tage lang in einem leerstehenden Bahnhofsgebäude festgehalten. (Symbolbild)

Erst als Passanten ihre Schreie hörten und daraufhin die Polizei und einen Krankenwagen alarmierten, wurde die Frau gefunden. Sie war gefesselt und weinte vor Schmerzen, berichtet das polnische Nachrichtenportal “Interia”. Schnell wurde sie vor ihrem Peiniger in Sicherheit gebracht.

Der mutmaßliche Täter, Michał K. (31), befand sich zu dem Zeitpunkt allerdings an einem anderen Ort. Er wurde schließlich am Sonntagmorgen festgenommen, bestätigte Polizeisprecher Wojciech Chrostowski.

Den Polizisten erzählte die Frau, dass Michał K. am Freitag mit ihr ausgehen wollte. Sie weigerte sich und wurde sofort mehrmals von ihm geschlagen.

Danach schleppte er sie in ein leerstehendes Gebäude des stillgelegten Bahnhofs in Chełmża und sperrte sie dort ein.

Ihr Ex habe sie Immer wieder geschlagen und brutal vergewaltigt. Außerdem soll er auf ihrer Haut brennende Zigaretten ausgedrückt, sie mit einem Messer verletzt und mit seinen Fäusten gegen ihren Körper geboxt haben.

Das Opfer erlitt zahlreiche lebensbedrohliche Verletzungen, sagte Andrzej Kukawski, Sprecher der Bezirksstaatsanwaltschaft in Torun.

Doch das ist noch nicht alles! Am Dienstag teilte die Polizei neue Fakten über Michał K. mit, und die haben es in sich!

Vergewaltigern und Pädophilen drohen in Polen sehr hohe Haftstrafen.
Vergewaltigern und Pädophilen drohen in Polen sehr hohe Haftstrafen.

Wie sich inzwischen herausstellte, hat der Mann die Frau an derselben Stelle festgehalten, an der er vor elf Jahren einen Mann, Piotr K., angriff, verprügelte und seine Kleidung anzündete. Der Mann überlebte nicht.

Michał K. wurde damals jedoch nicht wegen Mordes verurteilt, sondern nur wegen einer Schlägerei mit tödlichem Ausgang. Dafür gab es vom Richter sieben Jahre Gefängnis.

Doch auch nach seiner Freilassung änderte er sich nicht. Seine Verbrecherkarriere dauert wohl einfach schon zu lange. Denn Michał K. soll schon als Teenager geklaut und sich immer wieder geprügelt haben.

Nun drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft. Denn in Polen gibt es ein neues Gesetz, wonach Vergewaltiger nicht unter zwölf, in besonders schweren Fällen für 25 bis 30 Jahre in den Knast kommen, erklärte Zbigniew Ziobro, Generalstaatsanwalt und Justizminister.

Darunter fallen auch Verbrechen von Pädophilen an Minderjährigen.

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