Wissenschaftler entdecken Gravitationswellen, die durch einen hypermassiven Neutronenstern verursacht werden.

Eine von sechs Gravitationswellenbeobachtungen, die nach der ersten Entdeckung des Phänomens im Jahr 2016 durchgeführt wurden, war das Ergebnis einer massiven Kollision zwischen ultra-dichten Neutronensternen, wie Forscher festgestellt haben.

Neutronensterne sind die Überreste von Sternen, die in Supernovae explodiert sind.

Anstatt wie erwartet in ein Schwarzes Loch zu übergehen, sagen die Forscher nun, dass das als GW170817 bekannte Ereignis bei der ersten Beobachtung seiner Art einen hyper-massiven Neutronenstern hervorgebracht hat.

Das internationale Forscherteam detaillierte die Ergebnisse in einem neuen Papier, das in der Zeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht wurde: Briefe.

Forscher analysierten die Daten des Gravitationswellendetektors LIGO und Virgo in Italien und entdeckten ein Zirpen, das etwa 5 Sekunden dauerte.

Dies wurde sowohl von den Detektoren H1 als auch L1 in LIGO trotz einer Entfernung von über 3.000 Kilometern erfasst.

Nach Angaben des Teams begann es irgendwo zwischen dem ersten Ausbruch der Gravitationswellen und den folgenden Gammastrahlen.

Die Frequenz sank von unter 1 KHz auf 49Hz.

Basierend auf den Messungen sagen die Forscher, dass das Objekt nicht zu einem schwarzen Loch verschmolzen ist, wie zunächst nach der Beobachtung angenommen wurde.

Stattdessen wurden die beiden Objekte wahrscheinlich zu einem einzigen, viel größeren Neutronenstern.

Der Ausbruch von Gravitationswellen kam auch mit der Emission von Gammastrahlen, Röntgenstrahlen, Ultraviolett, sichtbarem Licht, Infrarot und Radiowellen, die es den Wissenschaftlern ermöglichten, die Position und Art der Quelle zu bestimmen.

Die Forscher sagen, dass die neue Analyse es ihnen endlich ermöglicht hat, den Ursprung von Objekten mit einer Masse zu bestätigen, die der von Neutronenstern-Binärpaaren entspricht.

Wir befinden uns noch immer sehr stark in der Pionierzeit der Gravitationswellenastronomie“, sagte Maurice van Putten von der Sejong University in Südkorea.

Es lohnt sich also, sich die Daten im Detail anzusehen. Für uns hat sich das wirklich gelohnt, und wir konnten bestätigen, dass zwei Neutronensterne zu einem größeren verschmolzen sind.

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tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

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