Wie Vulkane wirklich ausbrechen: Die Studie deutet darauf hin, dass sie von „mush“-Speichern gespeist werden.

Eine neue Studie könnte unser Verständnis von Vulkanausbrüchen verbessern.

Obwohl seit langem angenommen wird, dass vulkanische Prozesse von massiven unterirdischen Magmakammern angetrieben werden, wurden diese höhlenartigen Merkmale nie beobachtet.

Nun, Forscher sagen, dass sie vielleicht nicht existieren.

Anstelle von unterirdischen Höhlen, die mit geschmolzenem Gestein gefüllt sind, deuten neue Forschungen darauf hin, dass Vulkane auf „Pilzreservoirs“ kleiner Magmabecken sitzen, die sich zwischen den Spalten fester, kristalliner Gesteine bilden.

Wir müssen jetzt noch einmal untersuchen, wie und warum es zu Ausbrüchen aus Brei-Reservoirs kommt“, sagt der führende Autor Professor Matthew Jackson vom Imperial College London’s Department of Earth Sciences and Engineering.

Wir können unsere Erkenntnisse auf das Verständnis von Vulkanausbrüchen mit Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und auch auf das Verständnis der Bildung von Metallerzvorkommen im Zusammenhang mit vulkanischen Systemen anwenden.

In der für die Zeitschrift Nature veröffentlichten Studie entwickelten die Forscher ein neues Modell, um zu zeigen, wie Pilzspeicher zu Ausbrüchen führen.

Zuvor stieß das Pilzspeicherszenario auf Hindernisse, indem es erklärte, wie das Magma relativ wenig Kristalle enthielt und wie es sich vor einem Ausbruch zum Vulkan entwickelt.

Das neue Modell zeigt jedoch, dass es möglich ist.

Da Magma weniger dicht ist als die Kristalle, kann es durch die Zwischenräume zwischen ihnen aufsteigen und Kristalle schmelzen.

An manchen Stellen führt dies zu Magma mit wenigen Kristallen in der Nähe – und diese Hotpots führen zu Ausbrüchen.

Dies könnte nicht nur helfen zu erklären, wie Ausbrüche beginnen, sondern die Forscher sagen, dass das Brei-Reservoir-Szenario unser Verständnis über die chemische Evolution von Magma und anderen Prozessen verbessern könnte.

Ein großes Rätsel über Vulkane ist, dass man dachte, dass sie von großen Kammern aus geschmolzenem Gestein umgeben sind“, sagt Co-Autor Professor Stephen Sparks von der University of Bristol’s School of Earth Sciences.

„Solche Magmakammern waren jedoch sehr schwer zu finden.

Die neue Idee legt nahe, dass sich geschmolzenes Gestein in weitgehend kristallinen heißen Gesteinen bildet und die meiste Zeit in kleinen Poren im Gestein und nicht in großen Magmakammern verbringt.

Allerdings wird die Gesteinsschmelze langsam herausgedrückt, um Schmelzbecken zu bilden, die dann ausbrechen oder ephemere Magmakammern bilden können.

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