Wie man funktionale und ansprechendere Winterstädte baut

Wie macht man Winterstädte funktionaler und attraktiver? Die Antwort liegt in der sozialen Integration und dem wirtschaftlichen Engagement, so neue Untersuchungen von Experten der University of Alberta für Humangeographie und Stadtplanung.

„Der Winter stellt eine Reihe von Herausforderungen für die Stadtplanung dar“, sagte Damian Collins, Hauptautor der Studie.

„Das Hauptproblem (Winter schafft) ist die Verringerung der sozialen und wirtschaftlichen Aktivität“, erklärte Collins. „Wir sehen das wirklich aus erster Hand hier in Edmonton. Unsere öffentlichen Räume sind im Sommer so lebendig, mit Veranstaltungen wie dem Fringe Festival, aber das fällt im Winter oft weg.“

Ihre Empfehlungen? Schaffung lebendiger, gut ausgeleuchteter Straßenlandschaften wie Whyte Avenue und 104 Street und Aufbau kostenloser, öffentlicher Outdoor-Programme.

„Ein starkes Beispiel für die soziale und wirtschaftliche Aktivität, die Menschen im Winter hervorbringt, sind die deutschen Weihnachtsmärkte“, sagte Collins. „Sie operieren auf verschiedenen Ebenen – von Mega-Märkten bis hin zu kleineren, traditionellen Märkten. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis in einem öffentlichen Raum. Märkte sind frei zugänglich und begehbar, so dass sie für alle zugänglich sind.“

„Es gibt hier viel Potenzial, um Edmonton das ganze Jahr über zu einer lebendigen und dynamischen Stadt zu machen“, fügte Collins hinzu.

Die Studie ist eine der ersten, die Winterstädte und die damit verbundene Politik aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet.

„Wir untersuchen die Bewegung der Winterstädte, in der die Stadt Edmonton ein wichtiger Akteur ist“, sagte er. „Bisher machen wir Fortschritte bei den physikalischen Dimensionen mit den klimasensitiveren Designrichtlinien der Stadt Edmonton. Was wir mehr darüber nachdenken müssen, sind die Aspekte der sozialen und wirtschaftlichen Integration dieser Arbeit und wie sie über unsere Grenzen hinaus in Winterstädte auf der ganzen Welt reichen kann.“

Die Studie „Gefeiert, nicht nur ausgehalten: Winterstädte überdenken“, wurde im Geographiekompass veröffentlicht.

Mehr Informationen:
Madeleine Stout et al. „Gefeiert, nicht nur ertragen:“ Winterstädte überdenken, Geographiekompass (2018). DOI: 10.1111/gec3.12379

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