UN-Bericht sagt, dass die Ozonschicht jetzt verheilt ist.

Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen bringt gute Nachrichten. Die Ozonschicht zeigt Anzeichen dafür, dass sie zu heilen begonnen hat.

Der Bericht wurde am Montag, den 5. November, im Rahmen der laufenden Mission zur Überwachung der Erholung der Ozonschicht in der Stratosphäre veröffentlicht. Der Ausschuss hat in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der ozonabbauenden Stoffe festgestellt, was zu einer Rückgewinnungsrate von 1 bis 3 Prozent seit dem Jahr 2000 führt.

Aktualisierung der Ozonschicht
Die Ozonschicht dient dem Schutz des Lebens auf der Erde vor schädlichen ultravioletten Strahlen der Sonne. Ohne die Ozonschicht können die schädlichen ultravioletten Strahlen biologische Probleme und schwere Krankheiten wie Hautkrebs verursachen.

Die Emission von Schadstoffen, die Chemikalien wie Chlor und Brom enthalten, hat zum Abbau der Ozonschicht geführt. Aufgrund des Montrealer Protokolls von 1987, der Umweltvereinbarung zur Verringerung ozonabbauender Stoffe, erholt sich die Ozonschicht jedoch weiter.

Es wird erwartet, dass sich der Bereich der Ozonschicht, der die nördliche Hemisphäre und die mittleren Breitengrade schützt, bis in die 2030er Jahre vollständig verheilt. Es wird erwartet, dass sich das abgereicherte Ozon über der südlichen Hemisphäre und den Polarregionen bis 2050 bzw. 2060 erholt.

„Das Montrealer Protokoll ist aus gutem Grund eines der erfolgreichsten multilateralen Abkommen in der Geschichte“, erklärte Erik Solheim, der Leiter der UN-Umwelt. „Die sorgfältige Mischung aus autoritativer Wissenschaft und gemeinschaftlichem Handeln, die das Protokoll seit mehr als 30 Jahren definiert und zur Heilung unserer Ozonschicht bestimmt ist, ist genau der Grund, warum der Kigali-Amendment ein solches Versprechen für zukünftige Klimaschutzmaßnahmen enthält.“

Die Zukunft der Ozonschicht
Obwohl es bedeutende Fortschritte gegeben hat und die Welt auf dem besten Weg ist, ihr Ziel zu erreichen, werden die Bemühungen zur Beseitigung der Atmosphäre von ozonabbauenden Substanzen aus Aerosolen und Kühlsystemen fortgesetzt.

Nächstes Jahr wird das Montrealer Protokoll mit dem Kigali-Amendment weiter verbessert, das die zukünftige Verwendung klimaschädlicher Gase in Haushaltsgeräten wie Klimaanlagen und Kühlschränken verhindern wird. Der Kigali-Amendment wurde 2016 von Delegierten aus der ganzen Welt verabschiedet.

Der Bericht „Scientific Assessment of Ozone Depletion: 2018“ wird der Öffentlichkeit auf der Website des Montrealer Protokolls zur Verfügung gestellt.

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