Schwertwale benutzen das akustische Äquivalent einer Taschenlampe, um Beute zu treffen, die sich Hunderte von Meilen entfernt versteckt.

Schwertwale nutzen das akustische Äquivalent einer Taschenlampe, um Beutetiere in Hunderten von Meilen Entfernung zu treffen.

Neue Forschungen zeigen, wie Wale, Delfine und Tümmler Ultraschallklicks in engen Strahlen auslösen, um Nahrung zu finden, die sich in den dunklen Tiefen versteckt.

Forscher sagten, dass die Sonarfähigkeit über 32 Millionen Jahre lang in einem harten evolutionären Wettbewerb, der tiefes und schlammiges Wasser jagt, geschliffen wurde.

Ihre schnelle Fähigkeit zur „Taschenlampe“ war ein sorgfältiger Kompromiss zwischen ihrer weiträumigen Nahrungssuche und dem Sinn für komplexe Umgebungen, ergab die Studie.

Die Echoortung war in extremen Tiefen so nützlich, dass die nasenähnlichen Klicker der männlichen Pottwale bis zu 5 Meter lang werden – ein Drittel ihrer Körperlänge.

Blauwale können inzwischen unidirektionale Geräusche mit einer Reichweite von Hunderten von Meilen erzeugen.

Der evolutionäre Schritt könnte erklären, warum die Zahnsäugetiere in einer Vielzahl von Lebensräumen – von flachen Süßwasserflüssen bis hin zu den großen Tiefen des Ozeans – zu den wichtigsten Raubtieren wurden.

Studienleiter Dr. Frants Havmand Jensen vom University of St Andrews Scottish Oceans Institute sagte: „Dies spiegelt wahrscheinlich einen evolutionären Druck für die langfristige Beuteerkennung wider – es ermöglichte größeren Walen, Beute weiter weg zu finden und sie effizienter in tiefem Wasser jagen zu lassen.

Die Bündelung der Schallenergie in eine Richtung trägt auch dazu bei, die Reichweite der Beute zu erhöhen und könnte somit direkt zu höheren Futterraten führen – vorausgesetzt, der Strahl wird nicht zu eng!

Sein Team untersuchte, wie sich die Echoortungsorgane der Zahnwale aus der Zeit ihrer Entstehung vor 32 Millionen Jahren entwickelten.

Sie sagten, der „Höhepunkt“ der Fähigkeit sei der Pottwal, dessen Nase – die zur Erzeugung der Schallwellen verwendet wird – bei erwachsenen Männern bis zu einem Drittel ihrer Länge gewachsen sei.

Die Forschung fand auch Wale aller Größen durchweg schmale Biosondenstrahlen, um ihre Umgebung zu untersuchen.

Sie verglichen es mit einer engstrahlenden Taschenlampe, um im Dunkeln nach Nahrung zu suchen.

Der Co-Autor Professor Peter Teglberg Madsen von der Universität Aarhus in Dänemark fügte hinzu: Normalerweise wachsen die Organe proportional zum Rest des Körpers, aber als die echolokierenden Wale größer wurden, begannen ihre klangbildenden Strukturen immer mehr vom Körper aufzunehmen.

Die Ergebnisse von Teams der University of St Andrews und des Aarhus Institute of Advanced Studies in Dänemark wurden in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht.

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