Russland meldet Computerfehler auf der Internationalen Raumstation

Die russische Raumfahrtbehörde sagt, dass einer der Computer der Internationalen Raumstation defekt ist, aber die Störung stellt kein Risiko für die Besatzung dar.

Roscosmos sagte am Dienstag, dass einer von drei Computern im russischen Modul der Station ausgefallen ist.

Es sagte, dass russische Fluglotsen planen, es am Donnerstag neu zu starten.

Die Agentur betonte, dass das Computerproblem die Besatzung der Station – die NASA-Kanzlerin Serena Aunon, der Russe Sergej Prokopjew und der Deutsche Alexander Gerst – nicht beeinträchtigen würde.

Es sagte, dass zwei weitere Computer den Betrieb der Station aufrechterhalten können.

Die Störung folgt auf den abgebrochenen Start einer neuen Stationsbesatzung im vergangenen Monat.

Der NASA-Astronaut Nick Hague und der Roskosmos-Kosmonaut Alexei Ovchininin landeten sicher, nachdem ihre russische Trägerrakete zwei Minuten vor dem 11. Oktober versagte.

Letzte Woche enthüllte die russische Raumfahrtbehörde neue Videomaterial über das Scheitern der Sojus-Rakete, die Astonauten zwang, ihre Mission zur Internationalen Raumstation 50 Meilen über der Erde aufzugeben.

Es zeigt eine der Raketen vier Booster, die nicht richtig loslassen, was den schrecklichen Spin verursacht.

Normalerweise fallen die vier Booster vollkommen symmetrisch ab und erzeugen ein visuelles Phänomen, das nach einem sowjetischen Raketeningenieur auch als „Korolew-Kreuz“ bezeichnet wird.

Russische Ermittler sagen, dass die Rakete selbst solide war – und ein Sensor, der das Signal zum Abwerfen der Rakete aussandte, war schuld.

Die Sojus-FG-Rakete mit einem NASA-Astronauten und einem Roskosmos-Kosmonauten scheiterte zwei Minuten nach dem Flug am 11. Oktober und schickte ihre Notfallkapsel in einen scharfen Fall zurück zur Erde.

Sie landeten sicher in einer Steppe in Kasachstan, aber die abgebrochene Mission hat dem gestörten russischen Raumfahrtprogramm einen weiteren Schlag versetzt, das als einzige Möglichkeit dient, Astronauten an den umkreisenden Außenposten zu liefern.

Roscosmos‘ Exekutivdirektor Sergej Krikaljow sagte, dass die Sonde herausfand, dass eine Fehlfunktion eines Sensors, der die Abtrennung eines der vier Nebenbooster der Rakete signalisiert, dazu führte, dass der Booster mit der zweiten Stufe der Rakete kollidierte, aber nicht erklärte, warum er nicht funktionierte.

Die nächste Besatzung soll Anfang Dezember starten.

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