Relikte von „verlorenen Kontinenten“, die unter der Antarktis verborgen sind, werden durch Satellitenbilder enthüllt.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat Relikte verlorener Kontinente aufgedeckt, die sich seit Millionen von Jahren unter der Antarktis versteckt haben.

Satellitenbilder zeigen eine Zeitleiste der alten Landmassen, die eine Meile (1,6 km) unter dem eisigen Kontinent liegen.

Wissenschaftler sagten, dass die Schnappschüsse ein neues Licht auf die Antarktis werfen, den „am wenigsten verstandenen Kontinent der Erde“.

Sie verwendeten Daten aus dem längst toten Gravitationsfeld und dem Ocean Circulation Explorer (GOCE), der auf die Erde stürzte, nachdem ihm 2013 der Treibstoff ausgegangen war.

Während der Satellit seit fünf Jahren außer Betrieb ist, gießen die Wissenschaftler immer noch über eine Vielzahl von Daten, die er über die Anziehungskraft der Erde gesammelt hat.

Ein Team von Wissenschaftlern nutzte GOCE-Messwerte, um die Bewegungen der tektonischen Platten der Erde unter der Antarktis darzustellen.

Ihre Forschungen erlaubten es ihnen, versteckte tektonische Veränderungen in den letzten 200 Millionen Jahren zu verfolgen und bieten neue Einblicke in die Entstehung der Antarktis.

Diese Schwerkraftbilder revolutionieren unsere Fähigkeit, den am wenigsten verstandenen Kontinent der Erde zu untersuchen: Antarktis“, sagte Co-Autor Fausto Ferraccioli, Science Leader of Geology and Geophysics beim British Antarctic Survey.

In der Ostantarktis sehen wir ein spannendes Mosaik geologischer Merkmale, das grundlegende Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Kruste unter der Antarktis und anderen Kontinenten aufzeigt, mit der sie bis vor 160 Millionen Jahren verbunden war.

Wissenschaftler kombinierten die GOCE-Messwerte mit seismologischen Daten, um 3D-Karten der Erdlithosphäre zu erstellen.

Die Lithosphäre besteht aus der Kruste und dem geschmolzenen Mantel unter der Erdoberfläche und umfasst Gebirgszüge, Meeresrücken und felsige Zonen, die Kratonen genannt werden.

Kratone sind die Überreste alter Kontinente, die in Kontinente eingebettet sind, wie wir sie heute kennen.

Die neuen Lesungen beleuchten die Auflösung von Gondwana, einem längst vergangenen „Superkontinent“, der die heutige Antarktis beherbergte.

Während sich die Landmasse vor rund 130 Millionen Jahren geteilt hat, zeigt die Karte, dass die Antarktis und Australien noch vor 55 Millionen Jahren miteinander verbunden waren.

Die Studie ergab auch, dass die Westantarktis eine dünnere Kruste hat als die Ostantarktis, die ein „Familienbild von Australien und Indien“ hat.

Wissenschaftler hoffen, mit ihren Erkenntnissen zu untersuchen, wie die Geologie und kontinentale Struktur der Antarktis das Schmelzen des Eises beeinflusst.

Der GOCE-Missionsforscher Roger Haagmans sagte: „Es ist spannend zu sehen, dass die direkte Nutzung der Gravitationsgradienten, die zum ersten Mal überhaupt mit GOCE gemessen wurden, zu einem neuen, unabhängigen Blick in die Erde führt – auch unter einem dicken Eisschild.

Es bietet auch einen Kontext dafür, wie Kontinente in der Vergangenheit möglicherweise miteinander verbunden waren, bevor sie durch die Bewegung der Platte auseinander drifteten.

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