Papierbasierte Seitenströmungsvorrichtung zum Nachweis von Uran im Grundwasser

Das Vorhandensein von Uran im Grundwasser kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen, von Nierenversagen bis hin zu Krebs. Standardmethoden zum Nachweis von Uran erfordern zeitaufwändige Prozesse und teure, nicht tragbare Geräte. Messungen werden daher nur selten vor Ort durchgeführt, was die Zeit zwischen dem Zeitpunkt der Kontamination und dem Zeitpunkt der Erkennung verlängert und den Sanierungsaufwand verzögert.

Forscher der ICN2 Nanobioelektronik und Biosensorik-Gruppe unter der Leitung von ICREA Prof. Arben Merkoçi haben ihre Expertise in papierbasierten Sensorsystemen eingesetzt, um einen kostengünstigen, tragbaren Biosensor zu entwickeln, der in der Lage ist, Uran in kleinen Mengen nachzuweisen, um die Einhaltung internationaler Trinkwasserstandards zu gewährleisten.

In dem in Scientific Reports veröffentlichten Papier berichtet der Hauptautor Dr. Daniel Quesada über die Entwicklung eines Seitenflusssystems, das antikörperbeschichtete Goldnanopartikel als hochempfindliche Etiketten verwendet.

Mehr Informationen:
Daniel Quesada-González et al. Uran (VI) Nachweis im Grundwasser mit einem goldenen Nanopartikel/Papier-basierten Seitenströmungsgerät, Scientific Reports (2018). DOI: 10.1038/s41598-018-34610-5

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tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

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