Neue Studie enthüllt Geheimnisse des seltsamsten Mondes des Mars, Phobos.

Von allen Monden in unserem Sonnensystem könnte der Marsmond von Phobos der interessanteste sein. Es ist keine nahezu perfekte Kugel wie die meisten Monde, die wir sehen, und es sieht fast wie ein überwucherter Asteroid aus, der einfach nur in der Umlaufbahn um den Roten Planeten herum hängt. Es ist auch mit Kratern und riesigen Vertiefungen bedeckt, und mit langen Rillen, die sich fast über die gesamte Länge erstrecken.

Die Forscher haben sich schon lange gefragt, was diese großen Täler zur Bildung gebracht hat und welche Kraft es gekostet haben könnte, Phobos in einem so seltsamen Muster zu überdecken. Nun, neue Forschungen, die in der Zeitschrift Planetary and Space Science veröffentlicht wurden, könnten dieses Rätsel endlich gelöst haben, und es kommt alles auf einige sehr große Felsen an.

Das markanteste Merkmal von Phobos ist der riesige Stickney-Krater, der eine ganze Seite des Mondes dominiert. Die langen Rillen entlang der Mondoberfläche strahlen von der großen Einschlagstelle aus, so dass es sinnvoll ist, dass die beiden Merkmale miteinander verbunden sein können. Wie sich herausstellt, unterstützt die Wissenschaft diese Theorie in hohem Maße.

In dem Beitrag erklären die Forscher, dass sie Computermodelle verwendet haben, um zu simulieren, was mit Phobos geschah, als es betroffen war. Die Modelle deuten darauf hin, dass die Täler auf der Mondoberfläche durch riesige Felsbrocken verursacht worden sein könnten, die sich vom Krater wegdrängten und tatsächlich über die Mondoberfläche rollten und ihn dabei ausfugen.

Das Papier bleibt jedoch stehen, um zu erklären, dass dies definitiv das ist, was mit Phobos passiert ist. Die Forscher nennen die Theorie des „rollenden Felsbrocks“ „plausibel“ und sprechen eine Reihe von Einwänden an, die andere Wissenschaftler vorgebracht haben, um die Idee zu zerschlagen, dass große Steine entlang der Mondoberfläche rollen.

Wir wissen vielleicht nie genau, was Phobos im Laufe der Jahre durchgemacht hat, aber wir kommen der Eingrenzung der Möglichkeiten immer näher.

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