Neue Forschung fragt nach der Geschwindigkeit des Klimawandels

Der Klimawandel kann sogar noch schneller stattfinden als ursprünglich angenommen.

Das geht aus einer bahnbrechenden neuen Studie von Dr. Clayton Magill vom Lyell Centre der Heriot-Watt University hervor.

Wissenschaftler maßen die enorme Migration von Meeresbodenmaterialien wie Lehm und Sand, ein Prozess, der über Jahrtausende andauert.

Die Forschung ergab, dass die ständige Bewegung zur Erosion alter, im Meeresboden eingeschlossener Fossilien führte und dass diese Fossilien ihr schädliches Kohlendioxid, das ein starkes Treibhausgas ist, freisetzen.

Bisher dachten die Forscher, dass die Erosionsrate dieser Fossilien deutlich geringer sei – daher sei der Klimawandel langsamer.

Nun wirft die in Nature veröffentlichte Studie ein neues Licht darauf, wie schnell sich der Klimawandel tatsächlich vollzieht.

sagte Dr. Clayton Magill: „Es gibt einige hervorragende Lücken im aktuellen Wissen über die bevorstehenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Meeresumwelt, und in dieser Studie zeigen wir, dass es immer noch große Unbekannte in den wichtigsten Quellen für fossilen Kohlenstoff auf der Erde gibt.

„Wir wissen nicht, wie viel Kohlenstoff im Ozean eingeschlossen ist, aber jetzt haben wir den Prozess bewiesen, er könnte eine katastrophale Bedrohung für das Klima der Erde darstellen.“

Die Studie wirft auch Fragen auf, wie man am besten mit der Meeresverschmutzung auf der ganzen Welt umgeht.

Dr. Magill fährt fort: „Wir haben festgestellt, dass viele Schadstoffe auf Ton haften bleiben und es gibt Probleme beim Transport von verunreinigtem Ton im Laufe der Zeit von einer Region zur anderen.

„Zum Beispiel können verschmutzte Tone aus China zeitnah nach Vietnam transportiert werden – und die Transportzeiten können Jahrzehnte oder Jahrhunderte betragen.

„Es gibt im Laufe der Zeit noch viel über den Klimawandel und die Meeresverschmutzung zu entdecken, aber diese Studie unterstreicht die Tatsache, dass der Klimawandel viel schneller stattfinden könnte, als es Wissenschaftler früher für möglich gehalten haben.“

Mehr Informationen:
Clayton R. Magill et al. Transiente hydrodynamische Effekte beeinflussen organische Kohlenstoffsignaturen in marinen Sedimenten, Nature Communications (2018). DOI: 10.1038/s41467-018-06973-w

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