Musik-Streaming zum Musikteilnehmer

Das Musikgeschäft hat sich in den letzten Jahrzehnten seit der massiven Expansion des Internets, der Entwicklung von Algorithmen zur Kompression von Musikdateien und dem Konzept der anonymen Tauschbörsen dramatisch verändert. Das Unternehmen hat vielleicht nur langsam auf den technologischen Wandel reagiert, der versucht hat, die Flut des illegalen File-Sharing einzudämmen, oft durch das Gesetz, ohne die Tatsache zu berücksichtigen, dass diejenigen, die solche Systeme nutzen, um digitale Güter wie Musik zu erhalten, jetzt fest verwurzelt sind und eher zögern, zu dem alten Modell der Bezahlung dieser Güter zurückzukehren.

Die Entwicklung von On-Demand-Streaming-Diensten hat jedoch einige der Nutzer, die sich schuldig fühlten, mit einem Angebot konfrontiert, das zwar nicht so lukrativ ist wie die ursprünglichen Modelle des physischen Verkaufs, aber eine alternative Einnahmequelle bietet, die bei dem, was man sich als diesen konventionellen Non-Demand-Streaming-Dienst, das Radio, vorstellen könnte, fehlt. Natürlich sind die Benutzer daran interessiert, so viel wie möglich von einem Streaming-Service zu erhalten. Die Aufgabe der Marketingabteilungen der Dienste ist es, diese kostenlosen Streamer in Abonnenten umzuwandeln.

US-Forscher haben Hunderte von Musik-Streaming-Nutzern befragt und festgestellt, dass sozialer Einfluss in erster Linie die Einstellung der Verbraucher zum Musik-Streaming beeinflusst. Dies wiederum führt zu einer Kaufabsicht oder auf andere Weise. Im Gegensatz dazu scheint die einfache hedonische Leistungserwartung des Benutzers diejenigen, die bereits abonniert sind, dazu zu bringen, ihr Abonnement aufrechtzuerhalten. Grundsätzlich muss die Musikindustrie beginnen zu verstehen, was verschiedene Arten von Nutzern antreibt und auf ihre Bedürfnisse in einer Weise zu reagieren, die sie noch nie zuvor hatte, wenn sie überleben und gedeihen will.

Mehr Informationen:
Charlie C. Chen et al. Converting music streaming free users to paid subscribers: social influence or hedonic performance, International Journal of Electronic Business (2018). DOI: 10.1504/IJEB.2018.094870

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