Motten überleben die Badeprädation durch akustische Tarnfarbe Fell

Motten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fledermäuse, die ihre Beute mit Hilfe von Echolot (biologischem Sonar) jagen. Wissenschaftler wie Thomas Neil von der University of Bristol in Großbritannien untersuchen, wie Motten in Millionen von Jahren passive Abwehrmechanismen entwickelt haben, um ihren Hauptraubtieren zu widerstehen.

Während einige Motten Ohren entwickelt haben, die die Ultraschall-Rufe von Fledermäusen erkennen, bleiben viele Arten von Motten taub. In diesen Motten hat Neil festgestellt, dass die Insekten Arten von „Stealth Coating“ entwickelt haben, die als akustische Tarnung dienen, um hungrigen Fledermäusen zu entkommen.

Neil wird seine Arbeit während des 176. Treffens der Acoustical Society of America beschreiben, das in Verbindung mit der Akustikwoche 2018 der Canadian Acoustical Association vom 5. bis 9. November im Victoria Conference Centre in Victoria, Kanada, stattfindet.

In seinem Vortrag wird Neil sich darauf konzentrieren, wie Pelz auf dem Brustkorb und den Flügelgelenken einer Motte akustische Tarnung bietet, indem er das Echo dieser Körperteile durch Fledermausrufe reduziert.

„Thorakales Fell bietet bei allen ökologisch relevanten Ultraschallfrequenzen eine erhebliche akustische Tarnung“, sagt Neil, Forscher an der Universität Bristol. „Das Thoraxfell der Motten wirkt als leichter poröser Schallabsorber, erleichtert die akustische Tarnung und bietet einen erheblichen Überlebensvorteil gegenüber Fledermäusen.“ Das Entfernen des Fells aus dem Brustkorb der Motte erhöhte das Erkennungsrisiko um bis zu 38 Prozent.

Neil benutzte die akustische Tomographie, um die Echostärke im Raum- und Frequenzbereich von zwei gehörlosen Mottenarten zu quantifizieren, die einer Fledermausprädation ausgesetzt sind, und zwei Schmetterlingsarten, die dies nicht sind.

Beim Vergleich der Auswirkungen der Entfernung von Thoraxfell von Insekten, die als Nahrung für Fledermäuse dienen, mit solchen, die es nicht tun, fand Neils Forschungsteam heraus, dass Thoraxfell die akustische Tarnung von Motten, aber nicht von Schmetterlingen bestimmt.

„Wir fanden heraus, dass das Fell auf Schmetterlingen sowohl dicker als auch dichter war als das der Schmetterlinge, und diese Parameter scheinen mit der Saugleistung ihrer jeweiligen Felle verbunden zu sein“, sagte Neil. „Das Thoraxfell der Motten konnte bis zu 85 Prozent der auftreffenden Schallenergie aufnehmen. Die maximale Absorption, die wir in Schmetterlingen fanden, betrug nur 20 Prozent.“

Neils Forschung könnte zur Entwicklung biomimetischer Materialien für ultradünne Schallabsorber und andere Lärmschutzgeräte beitragen.

„Mottenfell ist dünn und leicht“, sagt Neil, „und wirkt als breitbandiger und multidirektionaler Ultraschallabsorber, der mit der Leistung aktueller poröser schallabsorbierender Schaumstoffe mithalten kann.“

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