Lernen Sie die Robofly kennen: Kabelloses Insekt mit Laserantrieb nimmt Fahrt auf

Ein radikaler laserbetriebener Roboter, der so groß wie ein Zahnstocher ist, könnte bald alles revolutionieren, von der Notfallwiederherstellung bis hin zum Ausspionieren von Gaslecks.

Obwohl es schon seit einiger Zeit insektengroße Flugroboter gibt, war bisher noch keiner in der Lage, ungebundenen Kampf zu führen.

Ingenieure an der University of Washington haben enthüllt, dass der RoboFly Anfang des Jahres seine ersten ungebundenen Klappen genommen hatte und damit das erste Mal war, dass ein drahtlos fliegendes Roboterinsekt geflogen ist.

Jetzt hat der Mann hinter dem Projekt offenbart, dass er hofft, dass innerhalb von fünf Jahren völlig autonome Schwärme den Himmel durchstreifen werden.

RoboFly ist nur geringfügig schwerer als ein Zahnstocher und wird von einer bordeigenen Schaltung angetrieben, die die Laserenergie in genügend Strom umwandelt, um seine Flügel zu betreiben.

Früher war die Elektronik, die die Insekten zur Energieversorgung und Steuerung ihrer Flügel trugen, zu schwer für die Roboter, um damit zu fliegen, was bedeutete, dass sie mit einem Draht verbunden bleiben mussten.

Bisher war das Konzept der drahtlosen insektengroßen Flugroboter Science Fiction. Würden wir es jemals schaffen, sie zum Laufen zu bringen, ohne einen Draht zu benötigen“, sagte Co-Autor Sawyer Fuller, Assistant Professor am UW Department of Mechanical Engineering.

„Unser neuer kabelloser RoboFly zeigt, dass sie dem wirklichen Leben viel näher sind.

Fuller sagte CNBC, dass das Team hofft, den Laser bald so steuern zu können, dass RoboFly schweben und herumfliegen kann.

Sie arbeiten derzeit an fortschrittlicheren Gehirn- und Sensorsystemen, die den Robotern helfen, selbstständig zu navigieren und Aufgaben zu erledigen, sagte Fuller.

„Für Vollautonome würde ich sagen, dass wir wahrscheinlich etwa fünf Jahre davon entfernt sind“, sagte er.

Insektengroße Flugroboter könnten für zeitaufwändige Aufgaben eingesetzt werden, wie z.B. die Überwachung des Pflanzenwachstums in Großbetrieben oder das Aufspüren von Gaslecks.

Ich würde wirklich gerne einen machen, der Methanlecks findet“, sagte er.

„Du könntest einen Koffer voller davon kaufen, ihn öffnen und sie würden um dein Gebäude herumfliegen, auf der Suche nach Gasfahnen, die aus undichten Rohren kommen.

Wenn diese Roboter es leicht machen, Lecks zu finden, werden sie viel häufiger repariert, was die Treibhausgasemissionen reduziert.

Dies ist inspiriert von echten Fliegen, die wirklich gut darin sind, auf der Suche nach stinkenden Dingen herumzufliegen. Wir denken also, dass dies eine gute Anwendung für unseren RoboFly ist“, so Fuller weiter.

Sie könnten auch bei lebensrettenden Such- und Rettungseinsätzen helfen.

Die Roboter fliegen, indem sie winzige Flügel flattern lassen, weil sie zu klein sind, um Propeller zu benutzen.

Ihre geringe Größe ist jedoch von Vorteil, da diese Roboter billig herzustellen sind und leicht an enge Stellen rutschen können, die für große Drohnen unzugänglich sind.

Fuller hatte zuvor den RoboBee entwickelt, der eine Leine hatte, die es ihm ermöglichte, Strom und Kontrolle über Kabel vom Boden zu empfangen.

Es verwendet einen schmalen, unsichtbaren Laserstrahl, um seinen Roboter zu betreiben. Sie richteten den Laserstrahl auf eine Photovoltaikzelle, die über RoboFly angebracht ist und das Laserlicht in Strom umwandelt.

Es war der effizienteste Weg, um schnell viel Strom auf RoboFly zu übertragen, ohne viel Gewicht zuzulegen“, sagte Co-Autor Shyam Gollakota, außerordentlicher Professor an der Paul G. Allen School of Computer Science & Engineering der UW.

Im Moment kann RoboFly nur starten und landen, aber das Team hofft bald, dass sie den Laser bewegen können, um das Roboterinsekt zu steuern.

Der Laser allein liefert nicht genügend Spannung, um die Flügel zu bewegen, also entwarf das Team eine Schaltung, die die aus der Photovoltaikzelle kommenden sieben Volt auf die für den Flug benötigten 240 Volt anstachelte.

Um RoboFly die Kontrolle über seine eigenen Flügel zu geben, haben die Ingenieure der gleichen Schaltung einen Mikrocontroller hinzugefügt.

Der Mikrocontroller verhält sich wie das Gehirn einer echten Fliege und sagt den Flügelmuskeln, wann sie feuern sollen“, sagt Co-Autor Vikram Iyer, Doktorand am UW Department of Electrical Engineering. Auf RoboFly erzählt es den Flügeln Dinge wie „jetzt hart flattern“ oder „nicht flattern“.

Teilen Ist Liebe! ❤

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares