Kinder haben über 1.000 Bilder von ihnen online gestellt, bevor sie 13 Jahre alt werden.

Bevor ein Kind ein Teenager wird, gibt es 1.300 Bilder von ihnen online und sie posten bis zu 70.000 Mal, bevor sie 18 werden, behauptet ein neuer Bericht.

Anne Longfield, Kinderbeauftragte für England, sagte, dass der digitale Fußabdruck eines Kindes jetzt beginnt, bevor es geboren wird, wenn Eltern nach dem Scannen auf Social Media scannen.

In einem erschütternden Bericht warnt sie auch vor der Gefahr, dass Kinderspielzeug mit Internetanschluss wie CloudPets und Amazon’s Echo möglicherweise Daten ohne Wissen der Eltern sammeln und online speichern.

CloudPets sind Stofftiere, die es Kindern ermöglichen, Sprachnachrichten aufzunehmen und die Nachrichten von Familie und Freunden abzuspielen.

Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Millionen dieser privaten und intimen Nachrichten von Fremden abgerufen wurden, nachdem sie ungeschützt online waren.

Der Bericht warnte auch vor internetfähigen Babykameras, die Live-Videos eines Kindes an eine App auf dem Handy eines Elternteils übertragen, da die Sicherheit für Hacker oft leicht zu umgehen ist.

Smart-Lautsprecher wie das Echo von Amazon und das Google Home sollten dem Bericht zufolge ebenfalls mit Vorsicht behandelt werden, da „Kinder in diesen Häusern ihre Stimme aufnehmen lassen könnten, sobald sie mit dem Sprechen beginnen“.

Frau Longfield forderte Internetfirmen und Spielzeugunternehmen auf, bei der Datenerhebung von Kindern über interaktives Spielzeug, intelligente Lautsprecher und einige Apps transparenter zu sein – und auf der Verpackung oder anderswo anzugeben, ob ihre Produkte Informationen über Benutzer erfassen, behauptet Frau Longfield.

Der Bericht mit dem Titel „Wer weiß, was über mich“ fordert die Schulen auf, den Kindern beizubringen, wie sie Social Media nutzen und wie ihre Daten erhoben werden.

Er fordert die Regierung ferner auf, eine Stärkung der Datenschutzgesetze in Betracht zu ziehen.

Die für Kinder zuständige Kommissarin Anne Longfield erklärte: ³eKinder sind oft schockiert, wenn sie erfahren, wie Informationen und Daten über sie gesammelt werden, während sie aufwachsen, von den Informationen, die von neuen Gadgets wie Alexa gespeichert werden, bis hin zu Daten, die von ihren Schulen gespeichert werden.

Wir müssen sicherstellen, dass sie informierte Entscheidungen über die Daten treffen können, die sie weitergeben, und dass ihre Eltern wissen, wer was über ihre Kinder weiß.

Die Regierung muss dringend die Datenschutzgesetzgebung verfeinern, wenn GDPR der Aufgabe nicht gewachsen ist.

Der Bericht legt nahe, dass viele Eltern und Kinder sich nicht vollständig bewusst sind, wie viele Informationen über Online-Dienste und -Geräte ausgetauscht werden.

Social Media-Profile von wohlmeinenden Eltern und Spielzeug mit Internetanschluss tragen ebenfalls zu einem umfangreichen Dossier mit virtuellen Daten über Kinder bei.

Der Bericht behauptete, dass dieser digitale Fußabdruck Auswirkungen darauf haben könnte, wie Universitäten und Banken Menschen in Zukunft beurteilen.

Ich möchte auch, dass alle Hersteller und die großen Internetunternehmen transparent darüber sind, wie ihre Geräte Informationen über Kinder erfassen, dass die Spielzeughersteller ihre Verpackungen deutlich kennzeichnen, wenn sie Audio oder Video von Kindern erfassen, und dass sie eine gesetzliche Sorgfaltspflicht zwischen den Riesen der sozialen Medien und ihren jüngeren Nutzern haben“, sagte Frau Longfield.

Dies ist ein Thema, das nur mit fortschreitender Technologie wachsen wird, und es ist wichtig, dass die Regierung Schutzmaßnahmen ergreift, damit alle Daten über Kinder transparent und nur aus positiven Gründen verwendet werden.

Der Bericht sagt, dass die digitalen Fußabdrücke von Kindern immer größer werden, da die Technologie immer mehr Teil des täglichen Lebens wird.

Es deutet darauf hin, dass Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahren durchschnittlich 26 Mal am Tag in Social Media posten – was bis zu 70.000 Beiträge über sich selbst online bedeutet, wenn sie 18 Jahre alt werden.

Es wird auch argumentiert, dass selbst Kinder, die zu klein sind, um online zu sein, der Datenerhebung durch angeschlossenes Spielzeug ausgesetzt sind, das Audio oder Video aufnimmt.

In Erwiderung auf den Bericht erklärte die British Toy and Hobby Association (BTHA), dass sich ihre Mitglieder dem Datenschutz verpflichtet fühlen.

Die British Toy and Hobby Association (BTHA) und ihre Mitglieder halten die Sicherheit und den Schutz von Kindern bei der Entwicklung und Herstellung von Spielzeug für überaus wichtig“, sagte sie.

Es wird zwar geschätzt, dass nur 1-2 Prozent der britischen Spielzeugindustrie aus zusammenhängendem Spielzeug besteht, aber die Mitglieder des BTHA begrenzen die Menge der erfassten personenbezogenen Daten, wenn möglich unter Verwendung geschlossener Systeme.

Wenn Daten gesammelt werden, geschieht dies, um das Spielerlebnis zu verbessern, z.B. indem man sich an das Niveau des Spiels erinnert, das das Kind erreicht hat und das rechtmäßig und sicher gesammelt wird.

Das BTHA ist ein wichtiger Unterstützer von Media Smart, einem Medienbildungsprogramm für 7-16-Jährige, das kostenloses Lehrmaterial für Schulen und Jugendorganisationen, Eltern und Erziehungsberechtigte bereitstellt.

Mit Unterstützung des BTHA produziert Media Smart derzeit eine kostenlose Bildungsressource zum Thema Datenschutz und Privatsphäre für 9- bis 11-Jährige in Grundschulen, die nächstes Ostern starten wird.

Darüber hinaus veröffentlichte das BTHA 2017 einen zusammenhängenden Spielzeugführer für alle seine Mitglieder über bewährte Praktiken und arbeitet mit dem ICO und dem Cybersicherheitsteam der Regierung über Daten und Sicherheitsmaßnahmen zusammen.

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