Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?

Es mag nicht Ihr eigentlicher Superman sein, aber die Teilnehmer der ESA-Woche ɸ begrüßen sicherlich einige „Superhelden“-Ideen für die Zukunft der Erdbeobachtung, einschließlich hochfliegender Plattformen – etwas zwischen einem Satelliten und einem Flugzeug.

Amanda Regan, Leiterin des ESA ɸ-lab Invest Office, bemerkte: „Wir hatten noch nie zuvor so viele Möglichkeiten der Erdbeobachtung und müssen all dies nutzen.

„Es gibt beispielsweise einen offenen und freien Zugang zu langfristigen systematischen Daten durch das Kopernikus-Programm der EU, technologische Verbesserungen wie die Miniaturisierung, Fortschritte bei den Informations- und Kommunikationstechnologien für alle Daten, die wir erhalten, einen flexiblen Ökosystemansatz, um alles zusammenzubringen, und wiederverwendbare Trägerraketen, die einen leichteren Zugang zum Weltraum ermöglichen.

„Und da wir versuchen, das Erdsystem zu messen, brauchen wir verschiedene Sensoren und müssen sie auf unterschiedliche Weise einsetzen.“

High Altitude Pseudo Satellites, kurz HAPS, sind nur eine der Technologien, die helfen, die Erdbeobachtung in die Zukunft zu führen.

Während ein traditioneller Wetterballon als HAPS betrachtet werden könnte, ist diese neue Technologie so konzipiert, dass sie wie herkömmliche Flugzeuge in großer Höhe schwebt oder fliegt, aber eher wie Satelliten funktioniert.

Aber anstatt aus dem Weltraum zu arbeiten, können sie wochen- oder gar monatelang in der Atmosphäre verbleiben und den Boden darunter kontinuierlich bedecken.

Neben dieser neuartigen Plattform haben die Teilnehmer auch über die Vorteile von Kleinsatelliten diskutiert.

Jaan Praks von der Aalto University Finland sagte: „Kleinsatelliten haben das Potenzial, den Herzschlag des gesamten Planeten in Echtzeit zu messen.

„Sie bieten auch eine sehr schnelle und kostengünstige Möglichkeit, neue Technologien zu entwickeln. Vor allem junge Menschen setzen auf diesen schnellen, agilen Ansatz.“

Zusätzlich zu diesen und anderen Plattformen haben wir auch die Einführung von Videos aus dem Weltraum mit Earth-i’s VividX2 gesehen, einem sehr hochauflösenden Satelliten, der Echtzeit-Videos aus dem Weltraum liefert.

Josef Aschbacher, Direktor für Erdbeobachtung der ESA, erklärte: „Es gibt derzeit so viele verschiedene Möglichkeiten, und wir stehen wirklich am Rande einer neuen Ära. Diese neuen Plattformen und Beobachtungsmethoden für unseren Planeten machen die Erdbeobachtung nicht nur spannender denn je, sondern auch nützlicher bei der Bewältigung ernsthafter Probleme wie des Klimawandels.“

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