In Nat Geo’s „Mars“-Saison 2 wachsen die Spannungen, wenn Wissenschaftler mit Bergleuten zusammenstoßen.

Das Dokudrama wurde 2016 mit der Geschichte der ersten Menschen uraufgeführt, die sich jemals auf eine Mission zum Roten Planeten begeben haben. Während Schauspieler die Ereignisse auf dem Mars dramatisieren, bringen Experten aus der Praxis die Geschichte mit ungeschriebenen Segmenten auf die Erde, in denen sie den Fortschritt der Menschheit beim Start einer echten bemannten Marsmission und die Herausforderungen, denen sich die ersten Marskolonisten stellen werden, erklären. Zu diesen so genannten „Big Thinkern“ gehören Elon Musk, Bill Nye, Andy Weir und andere Experten der NASA und der privaten Raumfahrtindustrie.

Als die Geschichte am Ende der ersten Staffel aufhörte, sah es in Olympus Town, der Mars-Kolonie, die von einer Gruppe von Astronauten gebaut wurde, die mit der International Mars Science Foundation (IMSF) zusammenarbeiten, ziemlich düster aus. Nachdem sie durch eine Reihe unglücklicher Ereignisse – Unfälle, die durch eine Kombination aus menschlichem Versagen und der Umgebung des Mars verursacht wurden – mehrere Menschenleben verloren hatten, überlegten die IMSF-Beamten auf der Erde, den ganzen Gig zu beenden, die Kolonisten nach Hause zu bringen und nie wieder Menschen zum Mars zurückzuschicken. [Leben auf dem 2. Mars: Die wahre Technologie hinter Nat Geo’s Mars-Kolonie]

Saison 2 greift die Geschichte fünf Jahre später auf, und nicht nur die Kolonisten sind noch auf dem Mars, sondern auch die marsianische Bevölkerung boomt! Mehrere neue Raumschiffe (die eine auffallende Ähnlichkeit mit der „BFR“ von SpaceX haben) sind mit Dutzenden weiteren IMSF-Astronauten angekommen. Aber das ist noch nicht alles – jetzt schickt eine gemeinnützige Gesellschaft namens Lukrum Industries Mannschaften von Bergleuten zum Mars, um die natürlichen Ressourcen wie Wasser zu nutzen. Natürlich beginnen die beiden Gruppen, sich gegenseitig auf die Füße zu treten. Dieser neue Konflikt zwischen Wissenschaftlern und Bergleuten führt zur ersten Gruppenschlägerei auf dem Mars, und dieser Faustkampf ist nur der Anfang.

Im ungeschriebenen Teil der Serie ziehen die Wissenschaftler Parallelen zwischen dem Marskonflikt und den Konflikten, mit denen die Menschen auf der Erde heute konfrontiert sind, insbesondere im Hinblick auf die natürlichen Ressourcen. So zeigt die Serie beispielsweise aktuelles Filmmaterial von Demonstranten der Umweltgruppe Greenpeace, die versuchen, Ölfirmen davon abzuhalten, in der Arktis nach Öl zu bohren. „Mars“ Staffel 2 zeigt auch, wie alltägliche Ereignisse auf der Erde zu katastrophalen Szenarien auf dem Mars werden können, wie z.B. schwanger zu werden, mit einem ansteckenden Virus zu kommen oder einfach mit anderen zu koexistieren.

Werden die Marskolonisten herausfinden, wie sie trotz ihrer gegensätzlichen Interessen miteinander auskommen können, oder werden wir den ersten Krieg auf dem Roten Planeten losbrechen sehen? Auf dem National Geographic Channel können Sie montags um 21.00 Uhr EST 20.00 Uhr CST das Drama verfolgen.

Schicken Sie Hanneke Weitering eine E-Mail an hweitering@space.com oder folgen Sie ihrer @hannekescience. Folgen Sie uns auf Twitter und auf Facebook. Originalartikel auf Space.com.

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