Hubble Spots Supermassive Black Hole Paare in verschmelzenden Galaxien

Unter Verwendung der Daten des Hubble-Weltraumteleskops hat ein Team von Astronomen zwei supermassive schwarze Löcher erfasst, die im Zentrum zweier zusammenwachsender Galaxien kollidieren.

Die Entdeckung beweist, dass die Verschmelzung zweier Galaxien zum Wachstum riesiger schwarzer Löcher beiträgt. Dies wird den Wissenschaftlern helfen zu verstehen, wie supermassive schwarze Löcher, einschließlich desjenigen im Zentrum der Milchstraße, so groß wurden.

Die Ergebnisse wurden am 7. November in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Supermassive Kollision mit schwarzen Löchern
Das Team um Michael Koss von Eureka Scientific Inc. führte eine große Umfrage durch und beobachtete insgesamt 481 Galaxien – 385 aus Daten, die von Hubble und 96 aus dem W.M. Keck Observatorium auf Hawaii gesammelt wurden. Insgesamt hatten die anvisierten Galaxien einen durchschnittlichen Abstand von etwa 330 Millionen Lichtjahren zur Erde.

Aus der Sammlung von Daten identifizierte das Team Galaxy NGC 6240, das sich in der späten Phase seiner Fusion befand. Seine beiden Kerne sind bereits fast verschmolzen, ein Ereignis, das von den Wolken aus Staub und Gas verdeckt wird. Mit einer Kombination aus hochauflösender Infrarot-Bildgebung und hochempfindlichen harten Röntgenaufnahmen konnte das Team das Zusammenwachsen der beiden Kerne erkennen.

Die Fotos von Hubble und dem W.M. Keck Observatorium stellen den nächsten Pass von zwei Schwarzen Löchern dar, die je im Abstand von nur etwa 3.000 Lichtjahren gesehen wurden.

„Es war schon erstaunlich, die Paare von zusammenwachsenden Galaxienkernen zu sehen, die mit riesigen schwarzen Löchern verbunden sind, die so nah beieinander liegen“, sagte Koss in einer Erklärung. „Die Bilder sind ziemlich kraftvoll, da sie 10 mal schärfer sind als Bilder von normalen Teleskopen am Boden.“

Wie monströse supermassive Schwarze Löcher entstehen
Es wird angenommen, dass es im Zentrum der großen Galaxien supermassive schwarze Löcher gibt. Ein Beispiel ist der Schütze A* im Zentrum der Milchstraße. Wenn zwei große Galaxien aufeinander prallen, verschmelzen auch die supermassiven schwarzen Löcher in ihren Zentren zu einem noch größeren schwarzen Loch.

Die Beobachtung des Ereignisses hat sich jedoch als Herausforderung für die Astronomen erwiesen. Verschmelzende Galaxien haben in der Regel einen dicken Vorhang aus Staub und Gas um ihr Zentrum herum, der den Blick der Astronomen auf die Erde verdeckt.

Durch den Einsatz des AO-Systems des Keck-Observatoriums konnte das Team durch den dichten Schleier aus Staub und Gas hindurchdringen, um das Ereignis zu verfolgen. Dies beweist ein für allemal, dass die Verschmelzung der Galaxien zur Entstehung monströs großer supermassiver Schwarzer Löcher im ganzen Universum beiträgt.

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