Heimsauberkeit, Toleranz der Bewohner sagen voraus, wo Schaben ihren Wohnsitz nehmen.

Schlechte häusliche Hygiene und die Toleranz der Bewohner gegenüber deutschen Schaben waren ein guter Indikator für die Anwesenheit von Schädlingen in ihren Wohnungen, so eine Rutgers-Studie in Paterson und Irvington, New Jersey.

Die Studie im Journal of Economic Entomology umfasste Interviews mit älteren und behinderten Menschen in 388 Wohnungen in sieben Mehrfamilienhäusern. Auch die Wohnungsbedingungen wurden überprüft und Klebefallen aufgestellt, um Schaben zu erkennen.

Die Forscher fanden heraus, dass 29 Prozent der befragten Wohnungen deutsche Schaben (Blattella germanica) hatten, eine hohe Rate im Vergleich zum Rest der Gesellschaft. Überraschenderweise wussten 35 Prozent der Bewohner in Wohnungen mit Schaben nichts von ihrer Anwesenheit. Dieses ist alarmierend, weil Mangel an Bewusstsein Schaben erlaubt, sich zu reproduzieren, Nahrung zu verschmutzen, auf Nachbarn zu verbreiten, Schabenallergene zu hinterlassen, die menschliche Gesundheit beeinflussen und zukünftige Bemühungen zur Schädlingsbekämpfung vermindern können.

Die Studie ergab auch, dass Wohnungen mit einer „schlechten“ Sanitärbewertung in Küche und Bad 2,7 mal häufiger Kakerlaken haben als saubere Wohnungen. Bewohner, die toleranter gegenüber Schaben waren, hatten auch eine höhere Rate an Schabenbefall und höhere Schabenzahlen in ihren Wohnungen.

Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Verbesserung der Kakerlakenbekämpfung in diesen Gemeinden eine Aufklärung der Bewohner über die Gefahren des Befalls erfordert und ihnen hilft, die Haushaltsführung durch Bildung und Unterstützung durch die Gemeinde- und Hausverwaltung zu verbessern.

Mehr Informationen:
Changlu Wang et al, Residents Attitudes and Home Sanitation Predict Presence of German Cockroaches (Blattodea: Ectobiidae) in Apartments for Low-Income Senior Residents, Journal of Economic Entomology (2018). DOI: 10.1093/jee/toy307

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