Google zeigt personalisierte Suchergebnisse an, auch wenn Benutzer ausgeloggt sind.

Die privaten Browseroptionen von Google sind möglicherweise nicht so inkognito, wie Sie es erwarten würden.

Neue Untersuchungen zu Googles „Filterblasen“, bei denen die Suchergebnisse auf der Grundlage der über Sie gesammelten Daten personalisiert werden, haben ergeben, dass das Abmelden oder der Wechsel in den Incognito-Modus fast nichts dagegen unternimmt, dass Sie vor gezielten Ergebnissen geschützt werden.

Durch den Vergleich der Suchergebnisse zu kontroversen Themen wie Waffenkontrolle, Einwanderung und Impfungen entdeckte die Studie (insbesondere durchgeführt von der konkurrierenden Suchmaschine DuckDuckGo) signifikante Unterschiede in den Ergebnissen verschiedener Benutzer.

Trotz der weit verbreiteten Annahme, dass das Abmelden oder Gehen von Incognito Anonymität bietet, weist DuckDuckGo darauf hin, dass dies nicht wirklich der Fall ist.

Websites verwenden mehrere andere Identifizierungsfaktoren, um die Aktivitäten der Benutzer im Auge zu behalten, einschließlich IP-Adressen.

Um das Problem hervorzuheben, rekrutierte DuckDuckGo Freiwillige in den USA, die eine Reihe von Recherchen nach den Begriffen „Waffenkontrolle“, „Einwanderung“ und „Impfungen“ durchführten.

Alle wurden beauftragt, dies gleichzeitig zu tun, um 21 Uhr ET am Sonntag, den 24. Juni, in Incognito, auszuloggen und sich dann wieder anzumelden.

Die Studie kontrollierte auch für den Standort, bemerkt DuckDuckGo.

Dies ergab insgesamt 87 Ergebnismengen mit 76 Desktop-Benutzern und 11 mobilen Nutzern.

Trotz der anonymisierten Bedingungen, von denen man erwarten würde, dass sie auf breiter Front dieselben Ergebnisse liefern, schienen die meisten Teilnehmer immer noch personalisierte Ergebnisse zu sehen.

Private Suchanfragen zur Waffenkontrolle zum Beispiel ergaben 62 verschiedene Ergebnislisten für die 76 Teilnehmer.

Ähnliche Trends wurden bei der Suche nach den beiden anderen Begriffen beobachtet, mit 57 Variationen bei den Ergebnissen der „Einwanderung“ und 73 Variationen bei den Ergebnissen der „Impfungen“.

Den Benutzern wurden Links in verschiedenen Ordnungen angezeigt, und einigen wurden Links angezeigt, die nicht für andere angezeigt wurden.

Insbesondere die Infoboxen für Nachrichten und Videos zeigten „signifikante Unterschiede“.

Eine Suche nach „Immigration“ zum Beispiel ergab sechs Variationen aus sechs verschiedenen Quellen in der Video-Infobox, während „Waffenkontrolle“ zu zwölf Variationen aus sieben Quellen führte.

Laut DuckDuckGo deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es einfach nicht möglich ist, die Google-Suche zu nutzen und die Filterblase zu vermeiden.

Während die Motivationen hinter der Studie zweifellos voreingenommen sind, erinnern die Ergebnisse immer noch daran, dass wahre Anonymität im Internet nicht so einfach ist, wie es scheint.

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