Eine gefährliche außerirdische Krankheit steigt in der neuesten Mars“-Episode auf.

Die zweite Staffel von National Geographic’s „Mars“ beginnt mit einem Knall. Die ersten drei Episoden zeigten, wie anstrengend, gefährlich und ethisch grausam das Leben auf dem Mars sein könnte. Aber Episode 4, die am 3. Dezember Premiere hat, macht die Realitäten des Lebens auf dem Roten Planeten noch grausamer sichtbar.

„Mars“, das 2016 uraufgeführt wurde, ist ein Dokudrama, das dramatisches Geschichtenerzählen mit Interviews im dokumentarischen Stil kombiniert. Jede Episode veranschaulicht, wie Probleme, die in Zukunft auf dem Mars auftreten können, auch hier auf der Erde existieren. Aber genau wie auf unserem Heimatplaneten ist es oft schwieriger, große Probleme anzugehen und zu lösen, als wir erwarten.

Die vierte Episode der zweiten Staffel taucht kopfüber in das Thema Ansteckung ein – was passiert mit einem Krankheitserreger, der sich auf dem Roten Planeten ausbreitet? [Wie das Leben auf dem Mars Kolonisten herausfordern könnte (Infografik)]

In der ersten Staffel des „Mars“ entdeckten Wissenschaftler in der fiktiven Olympusstadt das Leben auf dem Mars. Die russische Missionsexobiologe und Geologin Marta Kamen untersucht diesen historischen Fund in der zweiten Staffel weiter. Kamen wird frustriert, als Lukrum, ein privates Minenunternehmen, das zum Mars kommt, ihre Bedenken über potenziell kontaminierende Gesteinsproben ignoriert, die mikrobielles Leben beherbergen könnten.

Kamen hat ihr Leben der Suche und dem Studium von Leben auf dem Mars gewidmet, und das Risiko, Proben zu verlieren, die unentdeckte Arten enthalten könnten, ist zu hoch für Kamen. Also, zu Beginn der Saison nimmt sie die Dinge selbst in die Hand, um Proben zu sammeln, bevor sie von Lukrum verunreinigt werden. Und schnell werden die schrecklichen Folgen ihrer Handlungen aufgedeckt.

Episode 4 zeigt die Realität, was passieren könnte, wenn sich ein pathogener oder krankheitsverursachender Organismus auf dem Mars ausbreitet. Insbesondere untersucht die Episode, was passieren könnte, wenn sich eine außerirdische Mikrobe auf dem Roten Planeten ausbreitet und die menschlichen Bewohner nicht in der Lage wären, die Infektion zu bekämpfen.

In Olympus-Stadt leben einige brillante Wissenschaftler. Aber selbst wenn sie die gefährliche außerirdische Mikrobe studieren und verstehen, haben die Bewohner des Mars möglicherweise nicht die Materialien oder Medikamente, die sie benötigen, um sie zu bekämpfen. Da die Art für den Menschen völlig neu wäre, wäre es unmöglich, perfekt und vollständig vorherzusagen, was die Besatzung zum Schutz vor einer möglichen Infektion benötigen würde. Da die Bewohner von Olympus Town weit von der Erde entfernt sind, kann es außerdem lange dauern, bis sie Hilfe oder Ressourcen erhalten.

Diese Faktoren werden durch die engen Wohngebiete der Bewohner von Olympus Town noch verstärkt. Infolgedessen könnte sich eine Person, wenn sie infiziert ist, schnell ausbreiten und jeder Ausbruch auf dem Mars könnte sich schnell außer Kontrolle geraten.

Episode 4 untersucht auch, wie außer Kontrolle geratene Ausbrüche auf der Erde auftreten. Die Show beschreibt, wie es auf der Jamal-Halbinsel in der eisigen Tundra Nordsibiriens zu Anthraxausbrüchen gekommen ist. Eine Reihe von Menschen wurden infiziert, einige sind gestorben. Der Klimawandel treibt die steigenden Temperaturen in der Region voran, die weiterhin Permafrost in der Region schmilzt, in der gefährliche Mikroben wie Anthrax schlummern.

Während das Eis schmilzt, „wachen“ diese mikroskopischen Organismen auf, und die umliegenden menschlichen Gemeinschaften sind nicht dafür gerüstet. Anthrax ist ein hochinfektiöses Bakterium, das beim Einatmen eine Todesrate von 80 Prozent oder mehr aufweisen kann. Die Ausbrüche haben die Gemeinden in der Region Jamal betroffen, insbesondere die Rentierzüchter und ihre Rentiere. Steigende Temperaturen erhöhen die Gefahr einer Infektion in der Region weiter. Aber die bürokratischen und politischen Spannungen und die Tatsache, dass das Gebiet abgelegen und schwer erreichbar ist, machen es zu einer Herausforderung, diese Gemeinschaften sicher zu halten.

Episode 4 des „Mars“ spiegelt diese Herausforderung wider, denn die Bewohner von Olympus Town und Lukrum kämpfen gegen die Realität der Infektion auf dem Roten Planeten. Für einen weit entfernten Planeten in einer angespannten politischen Position ist es ein komplexer Kampf, die Ausbreitung von Bakterien zu stoppen und zu versuchen, Infektionen zu behandeln.

„Mars“ sendet montags um 21.00 Uhr EST 20.00 Uhr CST auf dem National Geographic Kanal.

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