Eine erstaunliche Simulation gibt Ihnen einen virtuellen Rundgang durch das gewalttätige schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie.

Eine erstaunliche Simulation gibt Ihnen einen virtuellen Rundgang durch das gewalttätige schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße.

Die Animation zeigt, wie Staub und Gas mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90.000 Kilometern pro Sekunde um die Kanten des Sagittarius A* peitschen.

Wissenschaftler wissen, dass das supermassive Schwarze Loch in der Mitte unserer Galaxie liegt, aber sie müssen es noch genau betrachten, weil es hinter riesigen Gasfahnen versteckt ist.

Forscher der Radboud University in den Niederlanden und der Goethe University in Deutschland haben die weltweit erste Virtual-Reality-Simulation des Objekts erstellt.

Sie benutzten eine Vielzahl neuerer Modelle von Sagittarius A*, um zu zeigen, wie das schwarze Loch mit bloßem Auge aussehen kann.

Sie schlagen vor, dass die 360-Grad-Tour, die man mit einem VR-Headset erkunden kann, nützlich sein könnte, um Schwarze Löcher zu studieren.

Unsere Virtual-Reality-Simulation schafft eine der realistischsten Ansichten der direkten Umgebung des Schwarzen Lochs“, sagt Studienko-Autor Jordy Davelaar.

Es wird uns helfen, mehr darüber zu erfahren, wie sich schwarze Löcher verhalten.

Eine Reise zu einem Schwarzen Loch in unserem Leben ist unmöglich, daher können uns solche immersiven Visualisierungen helfen, mehr über diese Systeme zu erfahren, von wo aus wir uns befinden.

Sagittarius A* liegt etwa 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, und Wissenschaftler schätzen, dass er 44 Millionen Kilometer breit ist.

Das Schwarze Loch saugt ein Prozent aller Materie ein, die es umkreist, die hauptsächlich aus Staub und Gas besteht, die durch ihre phänomenale Anziehungskraft auf das Objekt gezogen werden.

Schütze A* ist für Teleskope nicht sichtbar, da er sichtbares Licht absorbiert und auch durch große Staubwolken in den Spiralarmen der Milchstraße verdeckt ist.

Professor Heino Falcke, ein Forscher an der Radboud University, sagte, die Simulation seines Teams sei der erste Schritt auf dem Weg der Wissenschaftler zur Visualisierung des Schwarzen Lochs.

Wir alle haben ein Bild im Kopf, wie schwarze Löcher angeblich aussehen, aber die Wissenschaft ist vorangekommen und wir können jetzt viel genauere Darstellungen machen – diese schwarzen Löcher sehen ganz anders aus als das, was wir gewohnt sind.

Diese neuen Visualisierungen sind nur der Anfang, weitere werden in Zukunft folgen.

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