Ein neuer Meteoriteneinschlagkrater wurde gerade gefunden, der sich unter grönländischem Eis versteckt.

Wir wissen vielleicht nicht viel darüber, was im Inneren des Mars, des Mondes oder sogar in den tiefsten Regionen der Ozeane der Erde vor sich geht, aber Wissenschaftler haben ein ziemlich klares Bild von der Erdoberfläche. Oder zumindest dachten sie, sie hätten es getan. Eine neue Entdeckung in Grönland könnte helfen, die jüngste Erdgeschichte neu zu schreiben, und das alles dank des Eises.

Mit Hilfe einer neuen, leistungsfähigeren Radartechnologie untersuchte ein Team von Forschern aus der ganzen Welt, was sich unter dem massiven grönländischen Eisschild verbirgt, und machte eine unglaubliche Entdeckung. Dort, versteckt unter dem Eis, befindet sich ein massiver Einschlagkrater, der nur darauf wartete, gefunden zu werden.

Das Team, das von Wissenschaftlern des dänischen Naturkundemuseums und der Universität Kopenhagen geleitet wurde, war neugierig auf ein seltsames kreisförmiges Merkmal am Rande der grönländischen Eisdecke. Es sah viel zu perfekt aus, um ein Zufall zu sein, basierend auf Daten der NASA Operation IceBridge, die Überflüge zur Kartierung des Gebiets durchgeführt hatte.

Um einen noch besseren Einblick in das Versteck zu bekommen, wurden neue Überflüge mit einem leistungsstarken, eisdurchdringenden Radar durchgeführt, und die resultierende Karte des Bodens unter dem Eis bewies, was das Team vermutet hatte: Es gibt dort einen Krater, und er ist ziemlich groß.

„Frühere Radarmessungen des Hiawatha-Gletschers waren Teil einer langfristigen NASA-Arbeit zur Kartierung der sich ändernden Eisbedeckung Grönlands“, erklärt Joe MacGregor, Gletscherforscher der NASA. „Was wir wirklich brauchten, um unsere Hypothese zu testen, war eine dichte und fokussierte Radarvermessung dort. Die Umfrage übertraf alle Erwartungen und bildete die Depression in atemberaubenden Details ab: ein deutlich kreisförmiger Rand, ein zentraler Auftrieb, gestörte und ungestörte Eisschichtung und basale Trümmer – alles ist da.“

Nachfolgende Untersuchungen des Gebietes, in dem Proben aus Gesteinen und Bächen entnommen wurden, die vom Gletscher herunterflossen, unterstützten diese Entdeckung und zeigten, dass das Gebiet noch vor nicht allzu langer Zeit massive Auswirkungen erlitten hatte. Es wird angenommen, dass der Streik vor weniger als drei Millionen Jahren stattgefunden hat, und der Meteorit war nach Angaben der Forscher über eine halbe Meile breit.

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