Eichel auf der Seite der Erhaltung: Eichen und Avocados können für immer verloren gehen.

Samenbanken sind die letzte Hoffnung für Pflanzen, die vor dem Aussterben stehen, aber diese Blumengewölbe können möglicherweise nicht einige der berühmtesten und risikoreichsten Arten retten.

Mehr als ein Drittel der stark gefährdeten Pflanzenarten kann mit den heutigen Methoden nicht in Samenbanken konserviert werden, haben Forscher herausgefunden.

Saatgutbanken verwenden einen Prozess der Trocknung und anschließenden Tiefkühlung auf -20°C (-4°F), um die wertvollen Gegenstände zu konservieren, um Pflanzen, Bäume und wilde Verwandte von Pflanzen zu retten.

Wichtige britische Baumarten wie Eiche, Roß- und Edelkastanien sowie globale Lebensmittel wie Avocado und Kakao könnten für immer verloren gehen, wenn die derzeitigen Methoden nicht aktualisiert werden.

Eine globale Strategie für den Pflanzenschutz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 75 Prozent der bedrohten Arten außerhalb ihres natürlichen Lebensraums – oder „ex-situ“ – zu erhalten.

Orte wie die Millennium Seed Bank von Kew am Wakehurst Place, West Sussex und The Svalbard Global Seed Vault versuchen, diese Kriterien zu erfüllen.

Seed Banking im herkömmlichen Sinne wird für viele gefährdete Pflanzen nicht funktionieren, und Forscher behaupten, dass dringend investiert werden muss, und es ist Forschung erforderlich, um Alternativen zur Erhaltung einiger der am stärksten bedrohten Pflanzen der Welt zu schaffen.

Eine Studie von Forschern des Royal Botanic Gardens, Kew, schätzte im vergangenen Jahr, dass etwa 8 Prozent aller Pflanzen weltweit Saatgut produzieren, das nicht eingelagert werden kann.

Untersuchungen des Teams von Kew deuten darauf hin, dass das Problem für Arten, die vom Aussterben bedroht sind, noch schlimmer sein könnte.

Die Forscher verwendeten vier große Pflanzenlisten und betrachteten verschiedene Kategorien von bedrohten Pflanzen, um festzustellen, wie viele Arten wahrscheinlich „bankfähig“ sind.

Sie schätzen, dass 36 Prozent der am stärksten vom Aussterben bedrohten oder stark gefährdeten Arten „widerspenstige Samen“ produzieren.

Das bedeutet, dass sie den Trocknungsprozess nicht überstehen und nicht eingefroren werden können, was sie „nicht bankfähig“ macht, sagte die in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlichte Studie.

Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der gefährdeten Arten produzieren Saatgut, das nicht eingelagert werden kann, zusammen mit 35 Prozent der Pflanzen, die als „anfällig“ für das Aussterben gelten.

Es ist ein besonderes Problem für Bäume, denn 33 Prozent aller Baumarten der Welt produzieren Saatgut, das den Trocknungsprozess nicht übersteht, so die Studie.

In tropischen Feuchtwäldern wie Regenwäldern oder Nebelwäldern kann bis zur Hälfte der Baumarten, die das Vordach bilden, für die Konservierung in Samenbanken ungeeignet sein.

Eine Alternative zur herkömmlichen Lagerung in Samenbanken könnte die „Kryokonservierung“ sein.

Dazu wird der Embryo aus dem Samen entnommen und mit flüssigem Stickstoff auf -196°C (-320°F) eingefroren, wodurch das „nicht bankfähige“ Saatgut erhalten werden kann.

John Dickie, von der Millennium Seed Bank in Kew und einer der Autoren des Papiers, sagte: „Der Ex-situ-Schutz von Pflanzen ist kritischer denn je, mit vielen Bedrohungen für die Pflanzenpopulationen, einschließlich Klimawandel, Lebensraumkonversion und Pflanzenpathogene, müssen wir sicherstellen, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die wichtigsten und bedrohtesten Arten zu schützen.

So erfolgreich die Saatgutbanking für einige Arten auch ist, sie ist nicht für alle Saatgutpflanzen geeignet, und wir müssen in andere Wege investieren, um widerspenstiges Saatgut zu schützen.

Dieses Papier zeigt, dass wir größere internationale Anstrengungen benötigen, um alternative Techniken wie die Kryokonservierung zu verstehen und anzuwenden, die das Potenzial haben, viel mehr Arten vor dem Aussterben zu bewahren.

Konventionelle Saatgutbanken für Wildarten sollten ihre Stärken ausspielen, während die Bemühungen um den Erhalt von Arten wie Arzneipflanzen und Wildnisverwandten, die eingelagert werden können, verstärkt werden.

Die Forscher warnen auch davor, dass es „etwas naiv und gefährlich“ sein könnte, davon auszugehen, dass der Schutz außerhalb von Lebensräumen ein gültiger Weg ist, einen hohen Anteil tropischer, feuchter Waldbäume vor dem Aussterben zu schützen – und der Schutz des Waldes ist für viele Pflanzen das einzig mögliche Werkzeug.

Teilen Ist Liebe! ❤❤❤ 22 shares ❤❤❤

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares