Die Aufzeichnung aus dem ersten Weltkrieg erfasst das Chaos des Krieges, das tot gestoppt wurde.

Eine kühle Aufnahme zeigt den Moment, in dem die Stille auf dem Schlachtfeld eintrat und den Ersten Weltkrieg und vier Jahre blutiger Schuppen ein Ende fand.

Der Artillerie-Sound-Range-Clip, der an der amerikanischen Front in der Nähe der Mosel aufgenommen wurde, gibt einen eindringlichen Einblick in den Klang des Kriegsendes für diejenigen an der Front.

Anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Waffenstillstands hat das Imperial War Museum die Aufzeichnung der intensiven Klangflut an der Westfront veröffentlicht, die es den Zuhörern ermöglicht, in diesen Moment der Geschichte einzutauchen.

Die damit veranschaulichte Artillerieaktivität wurde an der amerikanischen Front in der Nähe der Mosel, eine Minute vor und eine Minute nach dem Waffenstillstand um 11 Uhr am 11. November 1918, registriert.

Die grafische Darstellung zeigt, dass die Kämpfe an der Westfront bis in die letzten Momente des Ersten Weltkriegs andauerten, wobei die Artillerie um 10.58 Uhr noch sichtbar war.

Die grafische Aufzeichnung ist ein Produkt der Schallortung, einer Technik, die von den Alliierten verwendet wird, um den Standort der feindlichen Artillerie zu bestimmen.

Ein fotografischer Film wurde verwendet, um den genauen Moment aufzuzeichnen, in dem das Geräusch eines Schusses von sechs verschiedenen Mikrofonen empfangen wurde.

Da die Mikrofone weit auseinander lagen, nahmen sie den Ton von derselben Waffe zu etwas unterschiedlichen Zeiten auf.

Aus diesen Zeitdifferenzen wurde die Position der Waffe berechnet.

Das Museum arbeitete mit den Sound-Designern Coda bis Coda zusammen, um die auf dem Dokument aufgenommenen Sounds nachzubilden.

Die Besucher können die Aufnahme in einer Klanginstallation hören, die jetzt im Museum ausgestellt ist.

Will Worsley, Direktor und Hauptkomponist von Coda to Coda, sagte: Dieses Dokument aus den Sammlungen des IWM gibt uns einen guten Einblick, wie intensiv und chaotisch das Feuerwerk für die Kämpfer an der Westfront gewesen sein muss.

Wir hoffen, dass unsere akustische Interpretation von Klangmesstechniken durch Knochenleitung es den Besuchern ermöglicht, sich in diesen Moment der Geschichte zu projizieren und ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie das Ende des Ersten Weltkriegs geklungen haben könnte.

Während des Ersten Weltkriegs entwickelte ein Team von Wissenschaftlern eine Technik namens Sound Range, die mit einem System von Mikrofonen und einem Gerät namens String Galvanometer funktionierte.

Der Zweck der Ausrüstung war es, zu versuchen, festzustellen, wo sich feindliche Geschütze befinden, indem man die Zeit analysierte, die die Schallimpulse vom Abfeuern der Geschütze bis zur Ankunft an der verbündeten Front benötigt wurden.

Das Gerät hätte sechs „Mikrofone“ gehabt, deren Signale gleichzeitig auf dem Filmschreiber aufgezeichnet wurden.

Speziell geschulte Analysten versuchten dann, die Muster auf dem Film zu entschlüsseln und mit ihnen die Positionen der feindlichen Geschütze zu ermitteln, ein Prozess, der als Multilateration bezeichnet wird.

Das Hauptproblem bei der Verwendung von Sound zum Auffinden von Waffen war, dass jedes Schießen mehrere verschiedene Sounds erzeugte.

Die Waffe machte ein Geräusch, als sie abgefeuert wurde, die Granate machte ein Geräusch, als sie die Schallmauer in der Luft durchbrach und wieder, als sie explodierte.

Das Klangbild spielte ab 1917 eine wichtige Rolle bei den britischen Operationen, auch bei Passchendaele und Cambrai.

Es wurde verwendet, um so viele feindliche Geschütze wie möglich zu deaktivieren, bevor die Infanterie vorrückte, was den Truppen die bestmögliche Erfolgschance gab.

Making A New World, das im IWM North und im IWM London stattfindet, erforscht, wie der Erste Weltkrieg die Gesellschaft, in der wir heute leben, durch ein Programm von kostenlosen Ausstellungen neben immersiver Live-Musik, Performance und öffentlichen Debatten geprägt hat.

Für weitere Informationen besuchen Sie das Imperial War Museum und Coda to Coda.

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