Die amazonischen Regenwälder können mit dem Klimawandel nicht Schritt halten.

Der Amazonas-Regenwald verliert mit dem Klimawandel die Konkurrenz, da sich die Bäume nur schwer an trockenere Bedingungen anpassen können, um mit der globalen Erwärmung Schritt zu halten.

Ein Team unter der Leitung der Leeds University und internationaler Wissenschaftler stellte fest, dass die Bäume im Amazonas, dem größten Regenwald der Welt, sterben und dass das Baumwachstum seit den 1980er Jahren zurückgegangen ist.

Forscher fanden heraus, dass sich der Amazonas-Regenwald an trockenere Bedingungen anpasst, aber nicht schnell genug, um mit der sich verändernden Umwelt Schritt zu halten.

Das Team untersuchte einzelne Bäume und verwendete Langzeitaufzeichnungen der letzten zwei Jahrzehnte, um ihr Leben im Amazonasbecken zu verfolgen.

Sie fanden heraus, dass feuchtigkeitsliebende Bäume schneller gestorben waren als andere Arten und nicht durch Bäume ersetzt wurden, die sich besser für trockenes Klima eignen.

Experten gehen davon aus, dass die verheerenden Schäden am Tropenwald darauf zurückzuführen sind, dass sie von schweren Dürren stark betroffen waren, deren Auswirkungen über Jahrzehnte andauern.

Dr. Adriane Muelbert von der University of Leeds‘ School of Geography sagte, dass die Reaktion des Ökosystems hinter dem Tempo des Klimawandels zurückbleibt.

Die Daten zeigten uns, dass die Dürren, die in den letzten Jahrzehnten das Amazonasbecken heimgesucht haben, schwerwiegende Folgen für die Zusammensetzung des Waldes hatten, mit einer höheren Sterblichkeit bei den am stärksten von Dürren bedrohten Baumarten und nicht genügend kompensatorischem Wachstum bei den Arten, die besser für trockenere Bedingungen gerüstet sind.

Das Team stellte jedoch fest, dass es sowohl Gewinner als auch Verlierer des Klimawandels gab.

Größere Bäume, vor allem Vordacharten, konkurrierten mit kleineren Pflanzen.

Es wird angenommen, dass sie von mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre profitieren, was ihnen ermöglichen könnte, schneller zu wachsen.

Außerdem liefen die „Pionierbäume“ – Bäume, die schnell auftauchen und beim Baumsterben Lücken füllen – relativ gut.

Co-Autor Dr. Kyle Dexter von der University of Edinburgh fügte hinzu: „Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Waldgesellschaften haben wichtige Folgen für die Biodiversität im Regenwald.

Die Baumarten, die am anfälligsten für Dürren sind, sind doppelt gefährdet, da sie typischerweise auf weniger Standorte im Herzen des Amazonasgebietes beschränkt sind, was ihre Wahrscheinlichkeit erhöht, ausgestorben zu sein, wenn dieser Prozess weitergeht.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass strenge Maßnahmen zum Schutz der bestehenden intakten Regenwälder erforderlich sind.

Die Entwaldung für Landwirtschaft und Viehzucht verstärkt bekanntlich die Dürren in dieser Region, was die Auswirkungen des globalen Klimawandels noch verschärft.

Die Forschung wird in der Zeitschrift Global Change Biology berichtet.

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