Deutsche Wissenschaftler sagen, dass Neandertaler mit Menschen gepaart sind – und NICHT von ihnen getötet wurden.

Neandertaler haben sich vielleicht in die Auslöschung gestürzt, anstatt von Menschen ausgelöscht zu werden, wie es die Geschichtsbücher vorschlagen würden, so neue Forschungen.

Die genetische Analyse der fossilen Überreste von drei menschlichen Spezies – Neandertaler, Frühmenschen und moderne Menschen – legt nahe, dass die Kreuzung die wahre Ursache für ihren Untergang war.

Es bedeutet, dass sie aufgenommen wurden, weshalb wir so viele ihrer Gene in modernen Europäern weiterleben sehen, sagte Svante Paabo, Professor für Evolutionsgenetik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der The Sunday Times.

Es wird angenommen, dass sich die Neandertaler aus den frühen Menschen entwickelten, die Afrika vor etwa 450.000 Jahren verließen.

In den Geschichtsbüchern steht, dass sie sich in ganz Eurasien ausbreiten, bis der moderne Mensch vor 60.000 Jahren ankam.

Etwa 30.000 Jahre später waren sie verschwunden – vermutlich von modernen Menschen getötet oder um Ressourcen konkurriert.

Wenn wir uns ein paar tausend Genome ansehen, können wir 15.000 Neandertaler-Gene auswählen – also läuft heute mindestens die Hälfte ihres Genoms im Menschen herum“, sagt Paabo.

Die Ergebnisse haben Forscher in den USA ermutigt, den genetischen Einfluss des Neandertalers auf den heutigen Menschen zu untersuchen.

Eine Studie unter der Leitung von Michael Gregory vom US National Institute of Mental Health berechnete den Neander-Score“ der Menschen durch die Analyse ihrer Gene.

Es stellte sich heraus, dass Menschen mit der höchsten Punktzahl oft Schädel hatten, die ähnlich geformt waren wie Neandertaler.

Der Bericht ergab, dass die Neandertaler-Gene in der heutigen Population noch vorhanden waren.

Forschungen aus Norwegen haben Neandertaler-Gene mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht.

Ole Andreassen vom Institut für Klinische Medizin der Universität Oslo in Norwegen sagte, es gebe Zusammenhänge zwischen dem Vorhandensein von Genen mit hohem Cholesterinspiegel, Autismus und Depressionen.

Er sagte auch, dass es das Risiko für Tabakabhängigkeit erhöht.

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