Beobachten Sie, wie clevere Kakadus aus Kartonstreifen Werkzeuge herstellen, um ihr Essen zu erreichen.

Kakadus haben wieder einmal bewiesen, wie intelligent sie wirklich sind.

Eine neue Studie zeigt, dass die Kakadus von Goffin in Gefangenschaft in der Lage sind, Werkzeuge herzustellen und sogar ihre Länge anzupassen, um Lebensmittel zu erhalten, die einfach außer Reichweite sind.

Die Fertigkeit scheint sich jedoch bisher nur auf die Werkzeuglänge zu erstrecken; während der Experimente konnte nur einer der Vögel sein Werkzeug auf eine Breite reduzieren, die klein genug war, um auf engere Öffnungen zu treffen.

In einer neuen Studie, die in der Zeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde, wurden sechs erwachsene Kakadus mit Karton beauftragt, eine Belohnung zu erhalten, die in unterschiedlichen Abständen in einer Box mit einer kleinen Öffnung platziert wurde.

Den Vögeln wurden jeweils Kartonbögen gegeben, und das Futter konnte in einem Abstand von 4 bis 16 Zentimetern in der Box platziert werden.

Im Großen und Ganzen waren die Kakadus in der Lage, die Länge ihrer Kartonwerkzeuge so einzustellen, dass sie die Leckerei erreichten.

Um dies zu tun, verwendeten die Vögel eine von zwei Strategien: Scheren oder Biegen.

Sie würden entweder die gesamte Länge des Materials (Volllängenwerkzeug) mit beiden Unterkiefern wie Klinge und Amboss durchkauen oder die Länge des Werkzeugs entsprechend der Bedingung anpassen, indem sie es mit einem seitlichen Schlitz des Oberkiefers aus dem Material biegen (bevor es seine volle Länge erreicht), normalerweise beim Erstellen einer Kurve im Karton (Ausschnittwerkzeug)“, schrieb das Team.

Die Probanden entsorgten auch Kartonstreifen, die vor dem Gebrauch zu kurz waren, um das Ziel zu erreichen, und entsorgten längere Stücke, wenn das Ziel weiter entfernt war als in der Nähe“, stellen die Forscher ebenfalls fest.

Wenn ihr erstes Werkzeug zu kurz war, fanden die Forscher heraus, dass die Vögel ihr zweites Werkzeug immer deutlich länger machten.

Dies, so das Team, kann eine Strategie zur Risikovermeidung sein.

Die Art und Weise, wie sie hergestellte Teile von bestimmter Länge je nach Zustand unterschiedlich eingesetzt und entsorgt haben, deutet darauf hin, dass die Kakadus ihr Werkzeugherstellungsverhalten tatsächlich in die vorhergesagte Richtung, aber mit einigen Einschränkungen in der Genauigkeit, anpassen konnten“, sagt Hauptautorin Alice Auersperg von der Medizinischen Universität Wien, Österreich.

Als es jedoch darum ging, die Breite des Werkzeugs richtig einzustellen, stießen die Kakadus auf einige Probleme.

Nur ein einziger Vogel war in der Lage, ein schmales Werkzeug herzustellen, wenn die Öffnung klein war.

Nach Angaben des Teams kann dies das Ergebnis der Technik sein, mit der die Vögel den Karton überhaupt erst zerreißen.

In Zukunft wollen sie mit weniger restriktiven Materialien prüfen, ob das Problem auf die kognitiven Fähigkeiten der Vögel oder auf Einschränkungen der Scherstrategie zurückzuführen ist.

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