Ausgestorbene, sloth-ähnliche Affenarten „im Gegensatz zu allen Primaten auf der Erde“, die in einer neuen Studie analysiert wurden.

Wissenschaftler haben die Geheimnisse einer ausgestorbenen Affenart gelüftet, die „anders als jeder Primat auf der Erde“ war.

Der jamaikanische Affe wurde ausschließlich auf der Karibikinsel gefunden und sah eher aus wie ein Faultier als wie ein Affe, der sich mit nagetierähnlichen Beinen in gemächlichem Tempo durch die Bäume bewegte.

Sie lebte in Jamaika bis vor einigen hundert Jahren, als sie von Menschen bis zum Aussterben gejagt wurde, die fast keine historischen Aufzeichnungen über die seltsamen Arten hinterließen.

Jetzt zeigen Wissenschaftler, die Knochen analysieren, die in einer jamaikanischen Höhle gefunden wurden, dass die Art eng mit einem Affen aus Südamerika verwandt war.

Forscher sagen, dass das Tier wahrscheinlich vor etwa 11 Millionen Jahren in mehreren Wellen an Bord von schwimmenden Vegetationsklumpen nach Jamaika übergegangen ist.

Von hier aus durchlief die Art eine Reihe von bizarren evolutionären Veränderungen, die sie weit über das Aussehen einer bekannten Primatenart hinaus verzerrten.

Ein internationales Expertenteam, darunter Forscher des Natural History Museum in London, führte die Studie durch.

DNA-Analysen eines jamaikanischen Affenschädels zeigten, dass das Tier eng mit dem Titi-Affen verwandt war, einer Art, die in Kolumbien, Brasilien, Bolivien, Peru und Nordparaguay vorkommt.

Es wurde vorher angenommen, dass der jamaikanische Affe, auch bekannt als Xenothrix, seinen eigenen, eigenen Zweig des Primatenbaumes besaß.

Studienko-Autor Ross MacPhee, ein Forscher am American Museum of Natural History, sagte, der Fund sei ein Beispiel für die unvorhersehbare Natur der Evolution.

Alte DNA deutet darauf hin, dass der jamaikanische Affe wirklich nur ein Titi-Affe mit einigen ungewöhnlichen morphologischen Merkmalen ist, nicht ein ganz eigener Zweig des New World Monkey“, sagte er.

Die Evolution kann in Inselumgebungen auf unerwartete Weise agieren und kleine Elefanten, gigantische Vögel und schlitzartige Primaten hervorbringen.

Solche Beispiele setzen einen ganz anderen Akzent auf das alte Klischee, dass Anatomie Schicksal ist“.

Der jamaikanische Affe war, wie kein anderer Affe auf der Welt, ein sich langsam bewegender Baumbewohner mit relativ wenigen Zähnen und Beinknochen, ähnlich wie ein Nagetier.

Sein ungewöhnliches Aussehen hat es den Wissenschaftlern schwer gemacht, herauszufinden, womit er in Verbindung steht und wie er sich entwickelt hat.

Das Forschungsteam extrahierte jedoch erfolgreich die erste alte DNA aus einem ausgestorbenen karibischen Primaten – freilegt von Knochen, die in einer jamaikanischen Höhle ausgegraben wurden.

Der Studienko-Autor Professor Ian Barnes vom Natural History Museum sagte: „Die Gewinnung von DNA aus den Knochen ausgestorbener Tiere ist in den letzten Jahren immer häufiger geworden.

Allerdings ist es bei tropischen Proben immer noch schwierig, da Temperatur und Feuchtigkeit die DNA sehr schnell zerstören.

Ich freue mich, dass wir aus diesen Proben DNA extrahieren und die komplexe Geschichte der Primaten der Karibik auflösen konnten.

Die Studie ergab, dass der jamaikanische Affe wahrscheinlich mehr als einmal Jamaika kolonisiert hat und vor rund 11 Millionen Jahren die Inselnation in mehreren Reisen bevölkerte.

Sie kamen wahrscheinlich auf Matten mit schwimmender Vegetation an, die sich bei großen Wetterereignissen wie Hurrikanen gebildet haben.

Auf der Insel angekommen, begannen sie, sich an ihren Lebensraum anzupassen, der frei von großen Raubtieren und der Konkurrenz um Ressourcen gewesen wäre.

Sie wuchsen wahrscheinlich im Laufe der Zeit an Größe und wurden stämmiger als die südamerikanischen Festland-Affen, blieben aber unter etwa 5 Kilogramm schwer.

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