51 Grindwale sterben in der dritten neuseeländischen Massenstrang in einer Woche

Beim dritten Strandungsereignis in Neuseeland werden 51 Pilotwale zur Zahl der bereits verstorbenen Wale hinzugefügt. Es laufen noch Ermittlungen, um den Fall der Tragödie herauszufinden.

51 Grindwale tot
Zum dritten Mal innerhalb einer einzigen Woche wurden Wale an den Ufern Neuseelands gestrandet gefunden. Diesmal wurde das neuseeländische Department of Conservation (DOC) über eine nächtliche Massenstrandung von etwa 80 bis 90 Grindwalen in der Hanson Bay bei Owenga auf den Chatham Islands informiert.

Als die Behörden vor Ort eintrafen, hatten etwa 30 bis 40 der Wale bereits wieder aufgetaucht und kehrten ins Meer zurück, aber 51 blieben noch übrig. Leider waren 50 der Wale bereits tot, und die Behörden beschlossen, denjenigen, der noch am Leben war, zu töten, weil er sich bereits in sehr schlechtem Zustand befand und es keine Chance mehr gab, ihn erfolgreich zu retten.

„Leider wurde die Entscheidung getroffen, Euthanasie zu betreiben. Es war das Humanistischste, was man tun konnte. Dies ist immer eine schreckliche Entscheidung, die wir treffen müssen“, sagte Dave Carlton, Operations Manager der DOC Chatham Islands.

Neuseeländische Walstrandungen
Das Event war leider bereits das dritte Stranding-Event in Neuseeland innerhalb einer Woche. Anfang der Woche wurden 145 Grindwale auf Rakiura/Stewart Island gefunden, wo keiner der Wale überlebte, während 10 Zwergkillwale auch an einem Strand in Northland gestrandet gefunden wurden.

Als solches wurden bereits Haut- und Blubberproben für die Untersuchung entnommen, und das DOC arbeitet mit Einheimischen zusammen, um die Bestattung der verstorbenen Wale zu unterstützen.

Meeressäuger Strandungen
Es ist nicht ganz klar, warum Meeressäuger wie Delfine und Säugetiere gestrandet sind, aber Faktoren wie geografische Merkmale, schnell fallende Gezeiten, Navigationsfehler, extremes Wetter oder die Jagd auf ein Raubtier sind mögliche Ursachen.

In einem Video erklärt der Technische Berater des DOC, Dr. Dave Lundquist, dass es zwar natürlich ist, zu denken, dass die Ereignisse zusammenhängen, es aber bisher keine Hinweise darauf gibt, dass sie direkt miteinander verbunden sind.

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