Fast die Hälfte der britischen Urlauber will eine Tourismussteuer – Umfrage

Fast die Hälfte der Urlauber ist der Meinung, dass die Regierung eine Tourismussteuer auf ausländische Besucher einführen sollte, wie eine neue Umfrage zeigt.

Viele Länder, die bei britischen Touristen beliebt sind, erheben Gebühren für Besucher, darunter Spanien, Italien, Frankreich und die USA, und das Wachstum der Unterkunftswebsite Airbnb hat zu Bedenken über Übertourismus und steigende Immobilienpreise in einigen Reisezielen geführt.

Eine Umfrage unter mehr als 1.000 britischen Urlaubern anlässlich des Beginns der Messe World Travel Market in London ergab, dass 45 % der Befragten glauben, dass das Vereinigte Königreich mit einer eigenen Steuer reagieren sollte.

Ausländische Besucher verbrachten im vergangenen Jahr 285 Millionen Nächte im Vereinigten Königreich, so das Office for National Statistics Data.

Dies deutet darauf hin, dass eine 2 Pfund pro Nachtgebühr 570 Millionen Pfund pro Jahr einbringen könnte, die in die Verbesserung von Infrastruktur und Dienstleistungen investiert werden könnten.

Der schottische Premierminister Nicola Sturgeon hat kürzlich eine Konsultation angeordnet, um es den Räten zu ermöglichen, so genannte Touristensteuern festzulegen.

Birmingham, Bath und Edinburgh haben bereits die Einführung eines solchen Systems erwogen.

Aber das Gastgewerbe und die Reisebranche setzen sich gegen eine Abgabe ein und argumentieren, dass einreisende Touristen mit hohen Mehrwertsteuer- und Fluggastzollgebühren konfrontiert sind, die höher sind als in vielen konkurrierenden Ländern.

Paul Nelson vom World Travel Market London sagte: „Es kann für britische Urlauber ärgerlich erscheinen, wenn sie im Ausland für eine „Tourismussteuer“ extra bezahlen müssen, aber es gibt hier im Vereinigten Königreich keine ähnlichen Abgaben.

„Eine solche Steuer könnte jährlich Hunderte von Millionen Pfund einbringen, die wieder in die britische Infrastruktur investiert werden könnten.“

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