Food Pairing: Diese Kombinationen solltest du probieren

Schokolade mit Blumenkohl, Tomate mit Vanille oder Kaffe mit Avocado: Außergewöhnliche Kombinationen wie diese kommen beim Food Pairing auf den Tisch. Was steckt hinter dem Trend?

Ob Muffins mit Käse oder Tomate mit Vanille – was zunächst abscheulich klingt, ist in der Spitzenküche bereits Trend. Aber auch unter Hobbyköchen wird „Food Pairing“ immer beliebter. Gemeint ist das Kombinieren sehr unterschiedlicher Lebensmittel beziehungsweise Aromen. Das von Sterne-Koch Heston Blumenthal beruht sogar auf einer wissenschaftlichen Erkenntnis.

Food Pairing – das steckt hinter dem Trend

„Es geht darum, herauszufinden, welche Aromen sich gegenseitig ergänzen und durch ihre Paarung ein harmonisches Ganzes ergeben“, erklärt Koch und Foodblogger Toni Schreiner gegenüber ‚NDR‘. „Angefangen hat das mit der Molekularküche. Food Pairing setzt das im Prinzip fort.“  Schon immer wurde in der traditionellen Küche mit verschiedenen Geschmacksrichtungen kombiniert: Matjes mit Apfel und Zwiebeln oder Scholle mit Speckstippe sind typische Beispiele.

Ob hinter solchen delikaten Kombinationen ein Prinzip steckt, wollte Sterne-Koch Heston Blumenthal 1992 mit dem Parfumeur François Benzi herausfinden. Nach intensiver Forschung kamen sie zu dem Ergebnis, dass Lebensmittel besonders harmonisieren, wenn sie die gleiche Hauptaroma-Komponente besitzen.
 

Diese Aroma-Kombinationen solltest du probieren

Schokolade mit Blumenkohl,  Karotte mit Schwarztee, Tomate mit Vanille oder Kaffee mit Avocado seien Toni Schreiner zufolge daher besondere Geschmacksexplosionen. Wer sich an solche Kombinationen noch nicht wagen will, probiert zuächst einfache Variationen – etwa Gurkenlimonade, Gemüsemarmelade oder Wassermelonen-Basilikum-Eis. „Man kann natürlich auch Obst auf den Grill schmeißen. Das Röstaroma an einer süßen Wassermelone ergibt ein ganz neues Aromenspiel im Mund und im Gaumen“, so der Foodblogger.

Internationale Spitzenköche treiben das Ganze noch weiter: Sie kombinieren nicht nur mit Aromen, sondern auch mit Aggregatzuständen und Texturen. Herzhaftes trifft auf Süßes, Eiskaltes auf Heißes oder Knuspriges auf Schwammiges.

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