Abnehmen: Das sind die häufigsten Fehler beim Intervallfasten

Intervallfasten kann beim Abnehmen helfen, die Stimmung verbessern und zu hohen Blutdruck vorbeugen – wenn du dich an die Regeln hälst. Welche Fehler häufig vorkommen und wie du sie vermeidest.

Intervallfasten, oder auch Intermittierendes Fasten, ist praktisch. Die Ernährungsmethode killt überflüssige Pfunde, hebt die Stimmung und kann sich positiv auf den Blutdruck auswirken.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Je nach Variante fastest du mindestens 16 Stunden am Tag, die restlichen Stunden darfst du ganz normal essen.

Doch nicht zu früh gefreut: Intervallfasten ist kein Freifahrtschein für den Verzehr von Fast-Food und Co. Außerdem ist der Abnehmtrend nicht für jeden geeignet. Diese häufigen Fehler solltest du vermeiden:

1. Du steckst dir zu hohe Ziele

Viele Diäten scheitern, weil sie eine extreme Umgewöhnung erfordern. Stellst du von einem Tag auf den anderen deine Ernährung komplett um, ist dein Körper überfordert. Daher gilt, auch beim Intervallfasten: Stecke dir nicht von Anfang an zu hohe Ziele, sondern steigere dich langsam. Starte am besten mit einem Fastenintervall von 12 Stunden und schaue, wie du dich fühlst.

> Lesetipp: Intervallfasten – das sind die Pros und Contras

 

2. Der Plan passt nicht zu deinem Lebensstil

Welche Fasten-Variante du wählst, sollte gut überlegt sein. Wer ohnehin nicht gern frühstückt, für den ist der 16:8-Rythmus ideal. So kannst du beispielsweise in der Zeit von 11 bis 17 Uhr oder 13 bis 19 Uhr essen. Nachteulen, die auf ihren Mitternachtssnack nicht verzichten wollen, fällt diese Variante hingegen häufig schwer. Auch ganze Fasten-Tage sind nicht für jeden Menschen geeignet – wer beispielsweise einen stressigen Arbeitsalltag hat, braucht oftmals regelmäßige Mahlzeiten, um Energie zu tanken.

 

 

3. Du isst zu viel oder zu wenig

Die Fastenphase ist endlich rum, du darfst also beim Essen wieder zulangen? Halt, stopp: Isst du zu viel, nimmst du zu. Auch beim intermittierenden Fasten gilt die Energiebilanz – ist sie positiv, isst du also mehr, als du verbrauchst, nimmst du zu. Genieße deine Mahlzeiten und kaue jeden Bissen gründlich. Iss gesunde Lebensmittel, viel Gemüse, Vollkornpasta, Naturreis.

Aber auch zu wenig essen ist gefährlich: Dein Stoffwechsel verlangsamt sich, dein Körper baut Muskelmasse ab. Muskeln sind jedoch wichtig beim Abnehmen, denn: Je mehr Muskeln du hast, desto höher ist dein Kalorienverbrauch. Steuere also mit Krafttraining dagegen.

 

4. Du greifst zu ungesunden Lebensmitteln

Fasten gibt dir nicht das Go für Fast-Food, Schokolade und andere kalorienreiche Speisen. Zwar darfst du dir hin und wieder Food-Sünden erlauben, jedoch sollten ungesunde Snacks nicht zur Gewohnheit werden. Wer sich an die Regel nicht hält, sollte sich nicht über Extra-Kilos wundern. Denn nur zusammen mit einer gesunden Ernährung führt Intervallfasten zum Abnehmerfolg.

 

5. Du trinkst nicht ausreichend

Trinken, trinken, trinken, so lautet die Standard-Regel bei allen Abnehmethoden. Und damit sind nicht Cola, Saft und Bier gemeint, sondern Wasser und ungesüßte Kräutertees. Denn eine ausreichende Trinkmenge ist gesund und hilft, überflüssige Pfunde loszuwerden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares