Ralph Bakshi erinnert sich an das Chaos und den Nervenkitzel, seinen Kult zum klassischen Herrn der Ringe zu machen Film

Von Bakshi’s Herr der Ringe. (Bild: United Artists)
Vor Peter Jackson gab es Ralph Bakshi, der eine wilde, rotoskopische Interpretation von Lord of the Rings zusammenstellte, die zum Kultklassiker wurde und dazu beitrug, die Serie in die unendliche Fantasie der Fans zu treiben.

In einem breit angelegten, sehr detaillierten Interview mit dem Hollywood Reporter erzählt Bakshi nun eine Reihe faszinierender Details über die Produktion des Films, von seiner Entstehung als unwahrscheinliches Passionsprojekt über seine spannende und herausfordernde Entwicklung bis hin zu den Umständen, die dazu führten, dass der Film nie eine angemessene Nachbereitung erhielt.

Das Ganze ist eine Lektüre wert, aber es gibt ein paar lustige Dinge hier, die ich hervorheben möchte. Zum Beispiel, dass sowohl Mick Jagger als auch Led Zeppelin manchmal daran interessiert waren, einen Beitrag zum Projekt zu leisten.

„Also bekomme ich einen Anruf von Mick Jagger – er wollte kommen und sehen, was wir an Ringen machen“, sagte Bakshi THR. „[Jagger] wollte die Stimme von Frodo sprechen. Ich sagte ihm, dass ich ihn leicht benutzt hätte, aber ich wurde bereits aufgenommen und so. Er wäre ein ziemlich guter Frodo, schätze ich. Ich weiß nicht.“

Ebenso wollte Led Zeppelin den Soundtrack machen, aber das Studio konnte die Rechte an der Musik aufgrund des Labelvertrages der Band nicht bekommen, was dazu führte, dass der Komponist Leonard Rosenman die Leitung übernahm. „Er war gut. Er war mir egal. Er hatte einen guten Ruf. Aber Led Zeppelin wäre vom Dach des Bildes gesprengt worden. Also habe ich den verloren“, sagte Bakshi.

Alles in allem ist es eine wirklich atemberaubende Geschichte aus komplexer Produktion, kreativer Animation und Studioeinmischung. Es wäre unglaublich gewesen, Bakshi’s Sichtweise auf die zweite Hälfte der Trilogie zu sehen – der erste Film wurde nur bis zur Schlacht von Helm’s Deep verdeckt, und er ging, bevor eine Fortsetzung gemacht werden konnte. Aber nachdem ich das gelesen habe, verstehe ich, warum es nicht passiert ist.

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tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

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