Fortnite Macher Epic Games verklagt über 2 Milly Tanzbewegung

Es mag schwer zu akzeptieren oder gar zu verstehen sein, aber Fortnite ist in den letzten Monaten nicht nur das beliebteste Spiel, sondern auch eines der profitabelsten geworden. Es hat dem Spieleentwicklungsriesen Epic Games definitiv viel Selbstvertrauen gegeben, bei seinem Android-Port das Sagen zu haben. Es kann jedoch auch ein wenig nachlässig in seiner Eile gewesen sein, von seiner Popularität zu profitieren. Mindestens ein Künstler testet die legalen Gewässer, indem er Epic Games wegen der Veruntreuung seines beliebten Tanzzugs, des Milly Rock, verklagt.

Wenn sie nicht gerade Hip-Hop-Fans sind oder in der Popkultur auf dem Laufenden sind, wissen die vierzehn Spieler vielleicht nicht einmal, was der Milly Rock ist. Sie werden jedoch mit der neuen Emote „Swipe It“ vertraut sein, die im fünften Saison-Update des Spiels in den Geschäften landete. Tatsächlich denken einige jüngere Spieler, dass der Tanz, der bereits 2014 entstand, stattdessen aus dem Spiel stammt.

Das ist genau eine der Ängste, die Künstler wie 2 Milly und Chance the Rapper bei diesem jüngsten Fortnite-Skandal haben. Generationen von Spielern, die aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgenommen und sogar umbenannt wurden, werden das Produkt fälschlicherweise als Ursprung betrachten. Chance sagt, dass Epic die Rap-Songs hinter den Dance Moves hätte einbinden sollen, mit denen es viel Geld verdient.

Einige werden verteidigen, dass es hier wirklich nur um Geld geht. Wenn Fortnite nicht Millionen verdienen würde, gäbe es keine Klage. Sogar 2 Milly gibt zu, dass Milly Rock auch ohne seine Erlaubnis in NBA 2K18 verwendet wurde und dass einer unter dem Radar flog. Hier geht es jedoch um viel mehr als nur um Geld. Fragen der ethischen Praktiken, der kulturellen Veruntreuung und, ja, sogar des Rassismus, werden so lange auf die Tagesordnung gesetzt, bis der Fall endgültig entschieden ist.

Die größere Frage ist nun, ob 2 Milly und andere Künstler Rechtsbehelfe haben werden. Das US Copyright Office scheint eine sehr enge Definition von urheberrechtlich geschütztem „choreographischem Werk“ zu haben, und diese Klage gegen Epic Games könnte in dieser Hinsicht zu einem wegweisenden Fall werden.

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