Southampton 1-1 Watford: Holebas schlägt zu, während Saints‘ Lauf ohne Ligasieg weitergeht.

Southampton dachte, sie hätten das hier eingepackt. In der 66. Minute fegte Charlie Austin einen Schlag vom Rand des Strafraums nach Hause, und es schien, dass die Mannschaft von Mark Hughes einen heftigen Formwechsel überwunden hatte, indem sie dieses Gefühl des Sieges wiedererlangte.

Austin raste auf den Unterstand zu, wo er den Ersatz Jack Stephens umarmte und von seinen Teamkollegen überfallen wurde. Die Feierlichkeiten dauerten nur knapp eine Minute und waren begeistert.

Und dann drehten sich alle um. Sie drehten sich um und sahen den Schiedsrichter Simon Hooper mit angehobenem Arm, der auf einen indirekten Freistoß zeigte. Das kostbare zweite Ziel würde nicht halten. Was? Wie? Wie?

Es hatte unschuldig genug gewirkt, als Nathan Redmond den Ball auf Austin übertrug, der selbstbewusst endete. Dennoch zeigten Replays, dass Maya Yoshida direkt vor der sechs Yards großen Box stand.

Vielleicht haben die Beamten entschieden, dass der japanische Verteidiger in der Augenlinie von Watfords Torhüter Ben Foster steht und das Spiel stört? Nein. Foster hatte keine Berufung eingelegt. Stattdessen erklärte der Schiedsrichter den Spielern, dass Yoshida den Ball berührt habe. Doch das hatte er nicht.

Und zu welchem Preis kommt diese optische Täuschung? Zweifellos zwei Punkte, da Watford den Auftakt von Manolo Gabbiadini 16 Minuten später durch einen abgelenkten Schlag von Jose Holebas ausglich.

Austin war wütend. Es ist lächerlich, sie sollten nicht im Spiel sein“, sagte er. Die Beamten kosteten uns zwei Punkte. Sie sagten, es sei Abseits – das ist ein Witz. Ich bin wütend, wir hätten 2-0 gewinnen sollen. Die Leute sprechen weiter über VAR, sie brauchen eindeutig Hilfe. Wenn dies die beste, meistbeachtete Liga der Welt ist, dann gib ihnen alle Hilfe, die sie brauchen. Es ist ein Witz.

„Sicher, es gibt viele positive Dinge; wir haben hart gearbeitet, wir haben drei Punkte verdient – und wir hätten das bekommen, wenn wir nicht vom Beamten enttäuscht worden wären.

Was Hughes betrifft, so können die Folgen schädlich sein. Er drehte sich im Unterstand und schlug seine Hand gegen seinen Oberschenkel, als Watford den Ausgleich erzielte.

Es ist ein Moment, der das Spiel bestimmt“, sagte Hughes und kritisierte Hooper, der erst seinen vierten Auftritt in der Premier League hatte. Uns wurde ein unerfahrener Schiedsrichter zugeteilt. Unser Spiel ist für uns genauso wichtig wie das Derby in Manchester für diese Vereine. Aber hätten sie ihm das Spiel gegeben? Auf keinen Fall. VAR muss hereinkommen. Alle großen Sportarten haben Videorezensionen, aber die Premier League befindet sich noch im Mittelalter.

Hughes räumte ein, dass Watford eine eigene Schiedsrichterfrustration hatte, da Hooper auch Ryan Bertrand verpasste, der einen Ausfallschritt auf Nathaniel Chalobah mit dem Ergebnis von 1-0 fehlschlug. Bertrand hatte seinen Kopf im Boden und eine Strafe – und eine zweite gelbe Karte für den Kapitän von Southampton – schien unvermeidlich. Stattdessen verwechselte Hooper erneut Vernunft und Erwartungen. Hughes sagte: „Es sah nach einer Strafe aus, und auch das haben sie falsch verstanden. Vielleicht bestätigt das meine Argumentation.

Watford-Manager Javi Gracia fügte hinzu: „Chalobah sagte mir, es sei klar, dann ändert es vielleicht das Spiel von diesem Moment an. Ich unterstütze lieber die Entscheidungen der Schiedsrichter und akzeptiere die Entscheidung.

Hughes‘ weniger verständnisvolle Reaktion unterstrich eine angespannte Woche, in der sowohl der stellvertretende Vorsitzende von Southampton, Les Reed, als auch der technische Direktor, Derek Hunter, von ihren Aufgaben entlastet wurden.

Die Statistiken helfen seiner Sache nicht. Southampton hat seit seiner Übernahme gegen Ende der letzten Saison nur fünf von 28 Spielen gewonnen. Dies war ein achtes Match in Folge ohne Sieg und Southampton muss in dieser Saison noch den Sieg zu Hause kosten.

Der Scheinwerfer leuchtet nun heller auf Hughes.

Teilen Ist Liebe! ❤

tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares