Lindner: Mitschuld am Polen-Treffer?

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Die Art und Weise, wie gegen verlor, stößt vielen sauer auf.

Auch Heinz Lindner ist einer von jenen, die damit hadern, nichts Zählbares mitgenommen zu haben.

“Diese Niederlage tut weh und ist aufgrund des Spielverlaufs meiner Meinung nach auch nicht verdient. Wir hätten uns mindestens ein Unentschieden verdient gehabt”, so der Grasshoppers-Legionär.

So unglücklich wie die Niederlage war auch der Siegtreffer der Polen, dabei kamen einige Unachtsamkeiten und Fehler zusammen. Trägt auch Lindner eine Mitschuld am Treffer? Der Keeper erklärt seine Sicht der Dinge.

Alles begann mit einem harmlosen Eckball für Polen von der linken Seite. Möglicherweise wäre nichts passiert, wenn Martin Hinteregger im Kopfballduell nicht den Ball unfreiwillig verlängert hätte.

“Der Ball ist auf den langen Pfosten gekommen. Ein Spieler von Polen hat sich den Ball dort annehmen können. Maxi (Anm.: Wöber) ist raus, wollte den Schuss blocken. Leider war es so, dass er damit auch mir die Sicht dementsprechend verstellt hat, dass ich nur irgendwie reagieren konnte. Ich wollte mit einem Reflex irgendwie an den Ball kommen, aber ich habe nicht mehr den nötigen Druck auf den Ball bekommen, dass ich ihn aus der Gefahrenzone klären kann”, beschreibt Lindner, wie sich die Situation vor seinen Augen abspielte.

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