Hauke-Video: Polizist wird angeklagt

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Jener Ermittler, der das Video von der Verhaftung von Langläufer Max Hauke weitergegeben haben soll, ist von der Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses angeklagt worden. Das teilt die Behörde am Montag mit.

Auf dem wenige Sekunden dauernden Video, das im Internet die Runde machte, ist Hauke beim Eigenblutdoping zu sehen. Er hatte die Blutinfusion noch im Arm und wurde im Zuge der Anti-Doping-Razzia bei der Nordischen WM in Seefeld auf frischer Tat ertappt.

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck wirft dem Polizeibeamten aus Ostösterreich vor, das Video an eine private WhatsApp-Gruppe versendet zu haben, aus der das Video dann weiter veröffentlicht worden sei. Der Beamte war beim Einsatz unterstützend tätig. Laut Anklagebehörde handelt es sich bei dem Video um ein Amtsgeheimnis, von dem der Beamte nur aufgrund seiner polizeilichen Tätigkeit Kenntnis hatte. Durch die Weitergabe habe er eben dieses verletzt.

Das Video wurde von dem Beschuldigten in der Nacht auf den 28. Februar weitergegeben. Noch am selben Tag konnten die Ermittler des Bundeskriminalamtes nachvollziehen, wer es weitergab. Der Beschuldigte habe sich geständig gezeigt, hieß es. Das Vergehen ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bedroht.

Die Hauptverhandlung ist für den 3. April anberaumt.

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