Wir erfordern keine Glaubenskriege

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Eine Lehrerin behauptet, dass Kinder die Umwelt schädigen. Die Verärgerung ist weithin, sie wird im Kontrast dazu keinem helfen: Wir erfordern zwar eine Debatte hoch Familien- und Frauenpolitik – im Kontrast dazu keine, die Interessen gegeneinander ausspielt.


Kommentar

Derzeit meine größte Herausforderung im Erziehungsalltag: Meiner vierjährigen Tochter beizubringen, dass sie ihre ältere Schwesterherz nicht “Kackwurst” nennen soll. Dasjenige geht nun seit dem Zeitpunkt Monaten so, seitdem dasjenige Kind dieses Wort werweißwo aufgeschnappt hat. Und es nervt.

Erziehung ist ein ständiger Drahtseilakt zwischen Verzückung und Verzweiflung. Bin ich mir in solchen Situationen immer sicher, ob Kinder dasjenige pure Hochgefühl sind? Natürlich nicht. Linie macht die Lehrerin Verena Brunschweiger sogar damit Schlagzeilen, Reproduktion insgesamt denn reaktionär hinzustellen.

Die zentrale These ihres Buches “Kinderfrei statt kinderlos” lautet: Kinder sind schlecht z. Hd. die Kohlendioxid-Ergebnis. Die Menschen seien sich weder noch intellektuell, welche Tension es z. Hd. dasjenige Witterung bedeute, immer mehr Kinder zu produzieren. Die Selbst… sieht Kinderfreiheit zudem denn feministischen Koitus. Sie macht in diesem Zusammenhang eine Reihung zwischen gutem und schlechtem Frausein uff: Mütter sind z. Hd. sie reaktionäre “Mombies”, damit Mama-Zombies. Kinderlose Frauen hingegen nach sich ziehen den Weg zum wahren Hochgefühl gefunden.

Lukulent, zusammen mit solch krassen Behaupten schäumen die sozialen Netzwerke und Medien hoch. Nun hilft sie Wesen dieser Beweisführung im Kontrast dazu keinem, sondern verhindert die wirklich notwendigen Debatten. Brunschweiger schreibt zwar, dass kinderfreie Frauen von ihrem schlechten Ruf befreit werden müssten, im Kontrast dazu genau dasjenige wird ihr nicht gelingen, weil sie die wichtigen Themen Mutterschaft, Frauenemanzipation und Kinderkriegen zwar besetzt, in diesem Zusammenhang im Kontrast dazu Interessen und Personengruppen gegeneinander ausspielt: Umweltschutz vs. Familiengründung , Mütter vs. Nichtmütter.

Ein Besser und ein Unterlegen

Ein Probe, dasjenige in den Debatten dieser jüngsten Vergangenheit immer wieder auftaucht: Wenn die Frage, ob Kinder in Restaurants erwünscht sind oder nicht, zum Aufreger wird, stillstehen hinten tatsächlich zwei konkurrierende Lebenshaltungen, die aufeinanderprallen. Selbst intrinsisch dieser Menschenschlag von Menschen, die eine Familie gegründet nach sich ziehen, geht sie Spaltung weiter, die nicht zuletzt immer ein moralisches Besser und Unterlegen verhandelt: Ernährt die gute Schraubenmutter ihr Kind nur noch vegan? Ist man ein unterlegen Vater, wenn man die Tochter doch mal anschreit?

Jede dieser Fragen löst zusammenführen neuen Glaubenskrieg aus. Politik und Privates, Lebensmodelle und realökonomische Optionen verschwimmen in diesem Zusammenhang. Sozusagen immer herrscht in diesen Debatten ein gehässiger Ton, Positionen werden zu Ideologien, selten ist räumlich, dieser Opposition zuzuhören.

Woraus dasjenige liegt? Zum Teil herrscht eine massive Verunsicherung zusammen mit Erziehungsberechtigte – und dasjenige verwundert nicht, schaut man sich den gesellschaftlichen Veränderungsprozess dieser letzten 50 Jahre an. Prioritäten werden neu verhandelt, Geschlechterbilder neu interpretiert, Vorstellungen von einem glücklichen Leben neu sortiert. Es ist ein begrüßenswerter, positiver Prozess, dieser zu mehr persönlicher Ungezwungenheit und ja, nicht zuletzt zu mehr Hochgefühl führt: Kürzlich erst hat die Pädagogin Carmen Eschner in einer Studie z. Hd. die Konrad-Adenauer-Stiftung Erziehungsberechtigte und die Körperschaft z. Hd. die große Leistung gelobt, die in dieser Nachkriegszeit noch verbreitete Schwarze Pädagogik – damit die unbedingte Unterwerfung des Kindes unter den Willen dieser Erziehungsberechtigte – überwunden und zu einem neuen, liebe- und verständnisvollen Umgang mit Kindern gefunden zu nach sich ziehen.

Doch taktgesteuert stößt eine gedankliche Liberalisierung in vielen Bereichen wellenlos nicht zuletzt heute noch uff realpolitische Umstände, die eine wirkliche Erlösung aus überkommenen Strukturen verhindert. Insofern sollen wir ja tatsächlich händeringend reden, hoch so viele konkrete und lebensnahe Gimmick – ohne zu wetteifern:

  • hoch eine neue Familienpolitik, die endlich wirklich Anreize setzt z. Hd. die Vereinbarkeit von Familie und Fachgebiet, anstatt weiterhin durch Ehegattensplitting, Einkommensteuer- und Sozialversicherungsrecht dasjenige antiquierte Alleinverdienermodell zu fördern zum Musterbeispiel.
  • Übrig die Beseitigung dieser Gehaltslücke, die Frauen nachher wie vor benachteiligt.
  • Übrig eine Reform des Sorgerechts, dasjenige Väter benachteiligt.
  • Übrig Fragen zu allen möglichen Aspekten dieser Kindererziehung.
  • Und natürlich nicht zuletzt darüber, warum Frauen, die keinen Nachwuchs möchten, sich zu diesem Zweck immer noch verfechten sollen.
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