Welcher Weltendenker

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Okwui Enwezor war ein Star dieser Kunstszene, dessen Ruhm intim mit Deutschland verknüpft war. Doch ohne Rest durch zwei teilbar dieses Nation machte es dem Kurator zunehmend schwergewichtig, seine Vision von grenzenloser Kunst zu verwirklichen.


Seine Wohnung in München lag nicht weit vom Hofbräuhaus fern, doch Okwui Enwezor war wohl ohne Rest durch zwei teilbar in den letzten Jahren seines Lebens nicht mehr lukulent, ob er wirklich angekommen war zentral dieser Stadt – und schier in diesem Nation. Er hatte viele Freunde hier und fühlte sich manchmal doch nicht mehr sicher, er sah die Pegida-Sympathisant, die montags wiewohl in München demonstrierten, ganz in seiner Nähe sogar, und er fragte sich, wer ihm helfen würde, wenn ihm irgendwas passierte.

So hat er es erst vor einigen Monaten erzählt.

Enwezor war seit dem Zeitpunkt einigen Jahren schwergewichtig laborieren, er hatte Krebs, er starb nun mit 55 Jahren, und es ist erstaunlich, welches er in diesem zu kurzen Leben geleistet hat, zum Besten von die internationale Kunstwelt und zum Besten von die deutsche. Und ebenso erstaunlich ist, wie man ihn hier dann düpiert hat.

Wie sehr ihm dies zusetzte, machte er im August 2018 fühlbar, denn er dem SPIEGEL ein langes Interview gab. Vielleicht hatte er schier noch nie so extensiv darüber gesprochen, welches ihn ausmacht und welches ihm irgendwas ausmacht.

Sein Heimatland ist Nigeria, dieser 1967 ausgebrochene Bürgerkrieg dort bereitete ihm eine schwere Kindheit, nicht zu vergessen sei etwa “dieses Gefühl, ständig in Gefahr zu sein, gejagt zu werden”. Zu seiner Wahlheimat machte er die USA, wo er wiewohl studierte.

Seine Karriere in dieser Kunstwelt war allerdings grade wiewohl mit Deutschland verbunden, intim sogar. Wenigstens leitete er die Documenta 11 in Kassel, die 2002 ein großes Publikum faszinierte, sie war so irgendwas wie ein endgültiger Perforation. 2011 kehrte er nachdem Deutschland zurück, wurde Rektor des Münchner innerbetrieblichdieser Kunst.

Sieben Jahre später, im Monat des Sommerbeginns 2018 hörte er dort aufwärts, obwohl sein Vertrag noch nicht ausgelaufen war. Welcher Grund hierfür war nicht nur seine Krankheit, obwohl die Bayerische Staatsregierung die Trennung so begründete. Er habe sich wiewohl, wie er dann sagte, nicht mehr erwünscht gefühlt, ihm habe die moralische Unterstützung gefehlt, seine Erfolge seien unter den Teppich gekehrt worden.

Tatsächlich war eine Zeit weit vor allem jenseits Probleme berichtet worden, Mitwirkender, die er c/o seinem Amtsantritt schon vorgefunden hatte, lösten Jahre später vereinigen Skandal aus, weil sie verdächtigt wurden, Scientology anzugehören und Teile des Personals zu mobben. Hinzu kam denn weiterer Schwierigkeitsgrad dies, welches Enwezor eine “chronische Unterfinanzierung” nannte.

Dies die Gesamtheit musste er managen, und von seinem wichtigsten Dienstherrn, dem Republik, hätte er da tatsächlich Hilfestellung und Unterstützung gebraucht. Zu Händen ihn stellte sich schließlich die Frage, ob es nicht längst eine Tagesprogramm gegeben habe, eine, die sich gegen ihn richtete.

Ungebrochen ein Superstar

Deutschland war daher im Guten wie im Schlechten beinahe eine Konstante. International war er ganz ungebrochen ein Superstar. Immer wieder wurde er eingeladen, wichtige Ausstellungen zu kuratieren, etwa die Biennale von Venedig und jene in Johannesburg, im südkoreanischen Gwangju, wiewohl die Triennale von Paris. Denn Dramaturg und Denker dieser Kunst hatte er so irgendwas wie vereinigen eigenen Stil und eine eigene Qualität dieser Kunstdarstellung entwickelt. In seinen Schauen gehörten Opulenz, intellektueller Anspruch und politisches Klarsicht zusammen, Halfpipes und Widerstandskunst schlossen sich nicht aus, er war ein Entdecker neuer Künstlertalente und ebenso vernetzt mit den Berühmtheiten.

Enwezor war so ernsthaft wie ehrgeizig, wenn es drum ging, mit dieser ganzen visuellen und emotionalen Macht von Kunst den Blick aufwärts Vergangenheit und Gegenwartsform zu verändern, wiewohl und vor allem aufwärts den Kolonialismus und seine Verfolgen. Schon eine frühe und wichtige Schau dazu fand in München statt, dies war 2001 im Museum Villa Stuck, wo er in “The Short Century” die Vergangenheit dieser afrikanischen Unabhängigkeits- und Befreiungskriege aufwärts eindrückliche Weise schilderte.

Eines seiner damit verbundenen, wichtigen Bevorstehen war, Werke und Strömungen aus solchen Teilen dieser Welt visuell zu zeugen, die in dieser Kunstszene heftige Menstruationsblutung unberücksichtigt wurden. Zu Händen die “New York Times” war er dieser Ausstellungsmacher, dieser eine “globale Sicht auf die Gegenwartskunst” geprägt hat, dieser daher ein enormes Umdenken ausgelöst hat.

Kaum zu unterschätzen

Ebenfalls mit dem Forschungs- und Ausstellungsvorhaben “Postwar” schrieb er die Vergangenheit dieser Nachkriegskunst qua um, er bewies wieder einmal, wie vernunftwidrig es ist, den Blick aufwärts die Kunst geographisch einzuschränken und immer nur die Werke des Westen sehen zu wollen. So trug er zusammen, wie Künstler nachdem 1945 weltweit aufwärts die großen Traumata reagiert nach sich ziehen, aufwärts den Judenvernichtung, allerdings wiewohl aufwärts die Vernichtung von Hiroshima und Nagasaki. Ein Kassenschlager wurde jene 2016 im Haus dieser Kunst eröffnete Schau nicht, und dessen ungeachtet ist ihre Gewicht, wiewohl zum Besten von den Kulturstandort Deutschland, kaum zu unterschätzen.

Deutschland allerdings hat sich in den vergangenen Jahren, quasi um den Weltendenker Enwezor herum, gewandelt, denn er 2011 nachdem München kam, war er mehr denn willkommen, grade ein Superstar, durch den die hiesige Kunstszene weltläufiger aussah. Doch am Finale war dies Nation ein anderes, so nahm er es wiewohl wahr, und er sagte, seine inhaltliche Ausrichtung habe vielleicht nicht mehr ins politische Wetter gepasst. Ihm selbst wurden immer wieder seine fehlenden Deutschkenntnisse vorgeworfen, und so betrachtete er sich wiewohl Personal… denn “kulturell abgewertet”.

Zu Händen ihn, zum Besten von seinen ganze berufliche Evolution, sei Deutschland so wichtig gewesen, sagte er, er habe eine heftige Menstruationsblutung und gute Zusammenhang zu diesem Nation. “Aber ich bin bestürzt darüber, welche Entwicklung es nun nimmt.” Zu Händen die globale Kunstwelt ist es keine Frage, dass sie ohne Enwezor eine ärmere ist. Vielleicht wird wiewohl diesem Nation lukulent, welches es an ihm hatte.

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