Verdächtige Salafisten zusammen mit Entgegen-Terror-Razzia festgenommen

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Sie sollen einen islamistisch motivierten Anschlag geplant haben: Bei einer Anti-Terror-Razzia in Rheinland-Pfalz und Hessen hat die Polizei mutmaßliche Salafisten in Gewahrsam genommen.


Die Verdächtigen wollten nach Erkenntnissen der Frankfurter Staatsanwaltschaft durch einen Anschlag so viele “Ungläubige” wie möglich töten: In Hessen und Rheinland-Pfalz haben Beamte des hessischen Landeskriminalamts am Freitag mehrere Personen festgenommen. Die Ermittlungen richteten sich nun gegen zehn Beschuldigte, denen Terrorismusfinanzierung sowie das Verabreden zu einem Verbrechen zur Last gelegt würden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Bei den Hauptbeschuldigten handelt es sich demnach um einen 21-Jährigen aus Offenbach und zwei 31 Jahre alte Brüder aus Wiesbaden, die jeweils der salafistischen Szene des Rhein-Main-Gebietes angehörten. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Verdächtigen gemeinsam verabredet haben, mit einem Auto und Schusswaffen einen “islamistisch-terroristisch motivierten Anschlag” zu verüben.

Im Zuge von Durchsuchungen wurden unter anderem über 20.000 Euro, mehrere Messer, kleinere Mengen Rauschgift sowie schriftliche Unterlagen und Datenträger sichergestellt. Die Beschuldigten sollten am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

An den Durchsuchungen und Festnahmen waren rund 200 Polizisten beteiligt, darunter Spezialkräfte.

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