Polizeiversagen, dies fassungslos macht

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Welcher Missbrauchsfall von Lügde nimmt immer monströsere Dimensionen an. NRW-Minister für Inneres Reul schildert die neuesten Entwicklungen – und ein Anwalt moniert schwere Versäumnisse c/o dieser Betreuung mutmaßlicher Todesopfer.


Sie Sitzungen zehren an ihm, man sieht es Herbert Reul inzwischen an. Welcher nordrhein-westfälische Minister für Inneres knetet seine Hände, denn er am Mitte der Woche im Innenausschuss des Landtags in Düsseldorf vereinigen Informationsaustausch oben die Vorfälle in Lügde hergeben muss. Mehr denn 30 Kinder, von denen die meisten zwischen vier und 13 Jahre archaisch sind, wurden offenbar oben Jahre gen einem Zeltplatz in dem kleinen Örtchen in dieser Nähe von Detmold missbraucht. Drei Tatverdächtige sitzen seitdem Monat der Wintersonnenwende in Untersuchungshaft.

Es ist schon dieser zweite Live-Veranstaltung Reuls dazu im Reste. Finale Februar hatte dieser Konservative-Volksvertreter zum ersten Mal von Ermittlungsfehlern c/o dieser Polizei berichtet, von verschwundenen und übersehenen Beweisen und einem schlecht gesicherten Tatort. Schon früher hörten ihm die Parlamentarier dieser Landtagsfraktionen mit offenen Mündern zu.

Seither heute ist lukulent: Im Sachverhalt Lügde geht dies Kopfschütteln weiter. Denn Reul gen Seite 15 seines Redemanuskripts angekommen ist, räuspert er sich von kurzer Dauer. Dann sagt er: “Ich muss Ihnen hier noch von einem weiteren Fall berichten.”

Entstehen Monat der Wintersonnenwende 2018 wurde Andreas Vanadium. verhaftet, ein arbeitsloser Dauercamper und dieser Hauptbeschuldigte im Missbrauchsfall von Lügde. Zum Besten von die Erkundung war zunächst die Kreispolizeibehörde Lippe zuständig. Dort gründete man die Ermittlungskommission “Camping”.

Soko-Leitweglenkungsoll Beweise beiseite geschafft nach sich ziehen

Nun kommt hervor: Welcher Soko-Leitweglenkungsoll c/o früheren Fällen, für jedes die er zuständig war, Beweise manipuliert und unter Umständen beiseite geschafft nach sich ziehen. So berichtet es Reul. Es geht um den Verdächtigung dieser Strafvereitelung im Öffentliches Telefonnetz und des Siegelbruchs in mehreren Fällen. So kamen c/o zwei Ermittlungen des Kripobeamten aus den Jahren 2015 und 2016 wichtige Beweise abhanden – so wie jetzt gleichfalls im Missbrauchsfall von Lügde.

In einem weiteren Sachverhalt geht es ebenfalls um eine Sexualstraftat. Ebenso im Zuge dieses Verfahrens hat sich offenbar herausgestellt, dass “dringend benötigte Asservate nicht auffindbar sind und so unter Umständen ein Tatnachweis nicht mehr zu führen ist”, wie Reul sagt.

Zwischen allen Fällen gebe es “nicht unwesentliche Berührungspunkte”, erklärt dieser Minister für Inneres. Mit anderen Worten: In dieser Kreispolizeibehörde in Lippe kam es zuletzt immer wieder vor, dass Beweismittel spurlos verschwinden. Die Ermittlungen zum Missbrauchsfall in Lügde sind da offenbar keine Ausnahmefall.

“Es wird immer haarsträubender”

Dasjenige Polizeipräsidium Bielefeld übernahm im Januar die Ermittlungen. Hierbei fiel gen, dass 155 CDs und DVDs fehlten, die c/o Andreas Vanadium. gen dem Zeltplatz sichergestellt worden waren. Ein Kommissaranwärter in Lippe hatte die Speichermedium im Monat der Wintersonnenwende gesichtet, obwohl er dazu nicht qualifiziert war.

Im Weiteren brachte er sie nicht in die Asservatenkammer zurück. Wer dem Auszubildenden den Auftrag gab, die Beweise durchzuarbeiten, war bislang ungeklärt. Er selbst konnte sich gen Nachfragen von Sonderermittlern nicht erwähnen.

Ebenso hierzu gibt es seitdem heute eine neue Spur. Laut Reul war dieser Beamte, dem nun Strafvereitelung und Siegelbruch vorgeworfen wird, dieser Tutor des Kommissaranwärters. Welcher frühere Soko-Chef ist inzwischen ins Kriminalkommissariat Kurbad Salzuflen versetzt worden, seine ehemalige Behörde in Lippe hat Strafanzeige gegen ihn gestellt und Entstehen März ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Reul sagt, dass er gegen den Polizisten “die vorläufige Dienstenthebung” veranlasst habe.

“Wenn jemand diese Vorgänge in ein Drehbuch für einen Film geschrieben hätte, dem wäre gesagt worden: Diese Geschichte ist so hanebüchen, das kannst du nicht machen”, sagt dieser innenpolitische Sprecher dieser SPD im Landtag, Hartmut Ganzke. “Es wird immer haarsträubender hier, es ist nicht mehr nachvollziehbar. Und die große Gefahr, die ich jetzt sehe, ist, dass Täter ungestraft davonkommen. Wenn das passiert, ist der Rechtsstaat erschüttert.”

Nichts ist mehr auszuschließen

Für dieser Erkundung des Sofern scheint nichts mehr Ding der Unmöglichkeit. Sozusagen jede Woche wird neues Polizeiversagen namhaft, drei Beamte aus dieser Spitze dieser Polizei Lippe wurden schon versetzt. Gegen zwei weitere Polizisten laufen Strafverfahren, weil sie frühe Hinweise gen den Kindesmissbrauch nicht an die Staatsanwaltschaft Detmold weitergeleitet nach sich ziehen sollen.

Die Zahl dieser Taten und Täter steigt, die Dimension des Verbrechens ist monströs. Die Beamten in Bielefeld werten inzwischen 3,3 Mio. Bilder und sozusagen 90.000 Videos aus, die c/o den verhafteten Männern sichergestellt worden sind. In dieser besonderen Aufbauorganisation “Eichwald” sind rund 60 Polizisten beschäftigt, die bislang sozusagen 500 Ermittlungsspuren nachgehen. Denn im Monat der Wintersonnenwende noch die Kollegen in Lippe ermittelten, kümmerten sich zunächst nur vier Beamte um den Sachverhalt.

Warum er so tief und so katastrophal unterschätzt wurde? Eine von vielen offenen Fragen.

Inzwischen steigt gleichfalls die Zahl dieser Todesopfer, bislang gingen die Kriminalpolizist von 31 betroffenen Kindern aus. Im Reste sagt Reul, dass drei neue Todesopfer hinzugekommen seien. Zu 14 weiteren Personen bestehe außerdem eine “entsprechende Verdachtslage”. Es gehe hierbei um Kinder, die gen den Bildern und in den Videos zu sehen seien, jedoch noch nicht identifiziert werden konnten. Für den Geschädigten handele es sich um Mädchen und Jungen. “Alle werden durch Opferschutzmaßnahmen betreut”, sagt Reul.

“Das ist keine Opferschutzmaßnahme”

Die Worte des Ministers tönen so, denn würden sich Experten um die betroffenen Kinder und Erziehungsberechtigte kümmern, denn wäre für jedes die Traumatisierten gesorgt. Eine Darstellung, dieser Roman von Alvensleben jedoch widerspricht. Welcher Hamelner Rechtsanwalt vertritt ein zehnjähriges Mädchen, dies von Andreas Vanadium. missbraucht worden sein soll.

“Meine Mandantin und ihre alleinerziehende Mutter wurden von den Behörden bislang absolut allein gelassen”, sagt von Alvensleben dem SPIEGEL. “Sie bekommen zwar jetzt Hilfe, aber nur durch unsere Eigeninitiative.” Die Schraubenmutter habe sich selbst um vereinigen Seelsorger kümmern zu tun sein. Von Alvensleben sagt, dass er c/o Gerichtshof beantragt habe, dass seine Mandantin wenigstens eine psychosoziale Prozessbegleiterin bekommt.

“Es geht hier schon um über 30 Missbrauchsopfer”, sagt dieser Anwalt, “da hätte ich erwartet, dass jemand sagt: Wir stellen euch eine speziell geschulte Psychologin oder einen Psychologen zur Verfügung, und zwar Tag und Nacht, und dass das dann auch von den Behörden bezahlt wird. Es reicht nicht, eine Telefonnummer einer Beratungsstelle weiterzugeben. Das ist keine Opferschutzmaßnahme.”

Seine Mandantin hat schon im zehnter Monat des Jahres 2018 c/o dieser Polizei ausgesagt. Doch wird sie nun nochmals von den neuen Ermittlern aus Bielefeld vernommen. Für dieser ersten Erhebung, sagt von Alvensleben, seien Fehler gemacht worden. Welcher Beweiswert dieser Eine Behauptung aufstellen des Mädchens habe durch die schlechte Fragetechnik dieser Polizei abgenommen.

“Meiner Mandantin sind im Nachgang noch Details eingefallen. Allein das zeigt doch: Es wurde nicht richtig gemacht”, kritisiert er. Beamte werden heute speziell kompetent, um minderjährige Missbrauchsopfer zu vernehmen. Eine Polizistin in Lippe war gleichfalls in der Art von geschult, jedoch in die Befragungen dieser Kinder nicht eingebunden. Warum? Vielleicht wird Minister für Inneres Reul dies dann in dieser nächsten Ausschusssitzung beantworten können.

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