Polizei beendet rechtsextremes Konzert, nachdem Neonazis mit dem Singen von’Sieg Heil‘ beginnen.

Die Behörden in Deutschland schlossen ein rechtsextremes Konzert, nachdem Mitglieder der Menge anfingen, einen Siegesslogan aus der Nazizeit zu singen.

Nach Angaben der Deutschen Welle intervenierte die Polizei, nachdem einige der Teilnehmer der Veranstaltung „Sieg Heil“ gesungen hatten.

Das deutsche Recht verbietet die Verwendung jeglicher Art von nationalsozialistischen Slogans oder Symbolen.

Das Konzert fand in Ostritz, einer kleinen Stadt im Osten Sachsens, statt und hatte mehrere hundert Menschen angezogen.

„Zwei rechtsextreme Bands spielten vor mehreren hundert Teilnehmern“, sagte die sächsische Polizei in einer Erklärung.

„Gegen 23:20 Uhr[Ortszeit, 17:20 Uhr EST], die Polizisten, die das Ereignis bewachten, hörten Sieg Heil-Gesänge. Mehrere Einheimische berichteten auch der Polizei darüber.

„Die Polizei beendete das Konzert gegen 1:10 Uhr und alle Teilnehmer verließen das Gelände.“

In Ostritz finden regelmäßig rechtsextreme Konzerte statt. Die Stadt, die nahe der deutschen Grenze zu Polen liegt, sah Hunderte von Neonazis in der Stadt versammelt, um an einem Festival teilzunehmen, das zeitgleich mit dem Geburtstag des Nazi-Führers Adolf Hitler im April stattfindet.

Im vergangenen Monat berichtete der Deutsche Bundestag, dass in der ersten Jahreshälfte 2018 131 Musikveranstaltungen der neonazistischen Szene 13.000 Besucher aus ganz Deutschland angezogen haben.

Im August löste der Stich eines Mannes in der sächsischen Stadt Chemnitz eine Welle gewalttätiger rechtsextremer Proteste in der Region aus. Das Verbrechen wurde angeblich von einem Asylbewerber begangen.

Die Proteste waren Teil eines breiteren Trends, der dazu geführt hat, dass rechtsextreme Gruppen in Deutschland an Popularität gewinnen, insbesondere nach Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015.

Im Oktober wurde ein Konzert, das Hunderte von Neonazis angezogen hatte, nach einer Stunde von der Polizei geschlossen, nachdem Beamte mit Flaschen geschlagen wurden.

Bei der Veranstaltung „Rock Against the Overflow of Foreigners“ in Apolda, einer Stadt in Mittelthüringen, brach Gewalt aus. Die Staatspolizei gab eine Reihe von Tweets über den Vorfall heraus und bestätigte, dass die Beamten bei einigen Teilnehmern Pfefferspray und Schlagstöcke verwenden mussten.

Erste Berichte deuten darauf hin, dass sich mehr als 700 Neonazis in der Stadt versammelt haben. Die Beamten wurden nicht nur mit Flaschen geschlagen, sondern auch mit „körperlichen Angriffen“ konfrontiert, heißt es in einer Erklärung der Polizei. Acht Offiziere wurden verletzt, fügte er hinzu und stellte fest, dass die Teilnehmer aus Deutschland, Schweden und der Schweiz kamen.

Die Organisatoren hatten zwar die Erlaubnis, die Veranstaltung durchzuführen, aber sie wurde in letzter Minute nach Apolda verlegt, nachdem sie von einer anderen Stadt verbannt worden war, berichtete die BBC.

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