Pizza, Pudding, Beef

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Es ist eine Zäsur pro Dr. Oetker: Nachher weitestgehend 40 Jahren im Konzern muss sich August Oetker offiziell zurückziehen. Welcher Clan ist zerstritten – am Finale könnte eine Spaltung jener Traditionsfirma stillstehen.


“Dieses Jahr kriegen wir alles gebacken!”, verkündete Dr. Oetker zum Jahresauftakt hinauf seiner Facebook-Seite. Zu Gunsten von Pizza und Kuchenmischungen mag dasjenige stimmen, doch ob die Losung ebenso pro die Eigentümerfamilie gilt, ist ungeschützt. Sie bräuchte händeringend ein Rezept pro verschmelzen friedlichen Generationswechsel.

Seitdem weitestgehend 40 Jahren eigen vor allem August Oetker, einer jener acht Urenkel des Gründers, die Geschicke des Konzerns. Doch an diesem Sonntag wird er 75 Jahre frühzeitlich und muss in Übereinstimmung mit den familieninternen Altersregeln Finale März seinen Posten qua Beiratsvorsitzender jener Oetker-Menschenschlag durchgeben.

August Oetker reizt seinen Absendung solange bis ganz zum Schluss aus. Ein Zeichen zu diesem Zweck, wie heikel jener Wechsel ist. Denn von einem friedlichen Überleitung kann keine Referat sein. Er wird begleitet von einem juristischen Streit.



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Die Ausgangszustand ist kompliziert. Denn junger Mann übernahm Rudolf-August Oetker, jener Enkelkind des Gründers, zum Finale des Zweiten Weltkriegs die Firma. Er machte die Marke Dr. Oetker in jener Zeit des Wirtschaftswunders zum festen Teil jener deutschen Konsumwelt. Rudolf-August Oetker war ein klassischer Patriarch, jener dasjenige Unternehmen straff führte. Denn er 2007 starb, hinterließ er aus insgesamt drei Ehen acht Kinder qua Gesellschafter jener Firma – und den Wunsch nachdem “Harmonie und Eintracht”.

Dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung.

Grob lässt sich jener Konflikt so skizzieren: August Oetker, jener nun scheidende Clan-Pilot, stammt aus jener zweiten Ehe. Die insgesamt vier Kinder aus dieser Relation verstehen sich gut mit ihrer älteren Halbschwester aus jener ersten Ehe. Ihnen im Unterschied zu stillstehen die drei jüngsten Kinder aus jener dritten Ehe (siehe Grafik).



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Spektator des Familienstreits sagen: Tatsächlich sei es ein Kampf August gegen Alfred, jener jeweils ältesten Söhne aus Ehe zwei und drei. Die Halbbrüder sehen sich und ihrem Vater verblüffend verwandt. Welcher verstorbene Patriarch Rudolf-August Oetker soll den Wunsch vermachen nach sich ziehen, August (Jahrgang 1944) möge seinen jüngeren Halbbruder Alfred (Jahrgang 1967) qua künftigen Oetker-Chef installieren. Doch sie Einarbeitung dauert nun schon gut ein Jahrzehnt, und immer wenn jener Chefposten zu vergeben war, ging Alfred leer aus.

Denn August Oetker 2010 nachdem 28 Jahren die operative Unternehmensführung abgab, hievte er seinen jüngeren Klosterbruder Richard hinauf den Chefposten. Die Wut aufeinander war im Clan so weit, dass Hochzeiten ohne die Halbgeschwister gefeiert wurden.

Denn Richard Oetker 2017 aus Altersgründen aufhören musste, wurde wieder nicht Alfred Oetker Chef. Stattdessen führt seitdem erstmals eine externe Manager-Turnriege dasjenige Unternehmen. “Es muss in erster Linie die richtige Person sein. Wenn wir diese Person in dem Moment, in dem sie gebraucht wird, nicht in der Familie haben, dann klappt es halt nicht”, begründete August Oetker früher die Turnier. Eine öffentliche Ohrfeige pro seinen jüngeren Halbbruder.

Seitdem 2010 leitet August Oetker den Junta jener Oetker-Menschenschlag, dasjenige wichtigste Beratungs- und Kontrollgremium. Erst mit Hilfe eines Schiedsgerichtes schaffte es jener Clan, sich darauf zu einigen, dass ebenso Alfred Oetker in dieses Gremium einziehen konnte. Diesem in Besitz sein von drei Familienmitglieder (aus jedem Familienstamm ein Vertreter) und vier externe Mitglieder an (siehe Grafik). 2015 wurde Alfred Oetker dann stellvertretender Vorsitzender des Beirats. Von einer Genre Burgfrieden war früher die Referat. Beiderartig Seiten hofften wohl, dass die jeweils andere ihre Ambitionen zurückschrauben wird.



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Doch jener Kampf um die Potenz geht weiter. Zweitrangig jetzt, wo August Oetker qua Beiratsvorsitzender abtreten muss, will er diesen Posten nicht seinem jüngeren Halbbruder Alfred überlassen. Stattdessen soll ihr gemeinsamer Neffe, Rudolf Louis Schweizer, wohl zum Beiratschef gewählt werden. Er sitzt schon qua Sohn jener Tochter aus Rudolf-August Oetkers erster Ehe in dem Gremium. Ob die in den kommenden Tagen anstehende Wahl wirklich zugunsten Schweizers erlöschen wird, mag daher niemand mit Sicherheit einzuschätzen.

Denn Plan B ist noch Beiratsmitglied Andreas Jacobs im Gespräch. Er entstammt jener gleichnamigen Kaffeeröster-Dynastie und scheint eine Genre Allzweckwaffe in zerstrittenen Familienunternehmen zu sein. So wollte schon jener Hamburger Kaffeebaron Albert Darboven Jacobs annehmen und in seinem Unternehmen installieren, um seinen leiblichen Sohn zu umgehen.

So weit ist es für den Oetkers dann doch noch nicht. Denn relativ sicher gilt, dass August Oetker seine Gesellschafteranteile an seinen Sohn Philip abtreten und dieser pro ihn in den Junta nachrücken wird.

Doch um die Einkünfte des Beirats tobt noch an anderer Stelle Streit. August Oetker hat qua einzige die noch kein Kind geboren hat Anna Maria Braun, die 39 Jahre Frau künftige Chefin des Medizintechnikherstellers B. Braun Melsungen, in dasjenige Gremium gelotst. Dies Ergebnis jener Stimmabgabe darüber fechten die drei jüngeren Oetker-Schwestern und Brüder an – per Feststellungsklage beim Landgericht Bielefeld. Jedenfalls konnte man sich darauf einigen, die Klage derzeit ruhen zu lassen.

Streit jenseits die NS-Vergangenheit

Woher die Konflikte reizen, können wohl nicht einmal die Betroffenen selbst so recht exemplifizieren. In einer Dokumentation pro dasjenige Zweites Deutsches Fernsehen berichtete August Oetker, dass er nachdem jener Scheidung seiner Erziehungsberechtigte sogar mit den jüngeren Halbgeschwistern in einer Genre Patchworkfamilie lebte. Er erzählte zusammen von Konflikten mit seinem Vater und dass er qua junger Mann ebenso somit nachdem New York gegangen sei. Die jüngeren Halbgeschwister erlebten demnach verschmelzen milderen Patriarchen.

Die Oetker-Kinder aus zweiter Ehe exponieren gerne ihre ostwestfälischen Wurzeln und verschenken sich natürlich. Ihre Stiefmutter – Rudolf-August Oetkers dritte und 18 Jahre jüngere die noch kein Kind geboren hat Maja – legt verschmelzen vielmehr aristokratischen Stil an den Tag. Logisch nach sich ziehen zwei jener jüngsten Oetker-Kinder adelige Partner geheiratet.

Zweitrangig die von August Oetker angestoßene wissenschaftliche Renovierung jener NS-Vergangenheit des Unternehmens sorgte pro Sorge. Laut jener Studie hat die Unternehmerfamilie Oetker kräftig vom Nationalsozialismus profitiert. Die Oetker-Menschenschlag, früher vor allem von Rudolf-Augusts Stiefvater Richard Kaselowsky geführt, habe zu den Stützen des NS-Staats gehört. “Mein Vater war ein Nationalsozialist”, fasste August Oetker 2013 die Ergebnisse recht schonungslos zusammen.

Seine Stiefmutter Maja widersprach publik: “Es stimmt einfach nicht, dass mein Mann ein überzeugter Nazi war. Das lasse ich mir von niemandem einreden.” Sie und ihr Mann hätten “an guten Traditionen, die sich über einen sehr langen Zeitraum bewährt haben, und an christlichen Werten” festgehalten. “Braunes Gedankengut – nein. Konservatives Gedankengut haben wir immer richtig gefunden”, sagte Maja Oetker 2013.

Es sieht so aus mithin in jener Familie viele Konfliktlinien zu verschenken, sei es die Deutungshoheit jenseits dasjenige Leben des Patriarchen oder Bodenständigkeit versus Jetset. Interessant ist: Frauen oder Töchter spielen offiziell immer nur Nebenrollen qua Stützen ihrer Männer oder Brüder. Rosely Schweizer, die älteste Tochter von Rudolf-August Oetker, wurde 2007 nachdem dem Tod des Vaters jedenfalls Beiratsvorsitzende. So heftige Menstruationsblutung, solange bis ihr Halbbruder August übernahm.

Unverzagt steht: Mit dem Absendung des 75-jährigen August Oetker folgt ein Generationswechsel. Welcher qua Beiratschef vorgesehene Schweizer ist Jahrgang 1967 – und damit genauso frühzeitlich wie sein Onkel Alfred.

Wird den jüngeren Oetkers ein friedlicherer Umgang gelingen? “Ich habe zu meinen Neffen und Nichten, die fast alle zwischen 35 und 50 Jahre alt sind, ein sehr gutes Verhältnis”, sagte jener jüngste Oetker-Sohn Carl Ferdinand 2017. “Wir werden irgendwann eine gute Lösung finden, da bin ich zuversichtlich.” Es gehe nicht “um Egos oder Selbstverwirklichung, sondern um das Unternehmen”.

Von diesem Leitsatz war in den vergangenen Jahren oft wenig zu spüren. So torpedierten die jüngeren Oetkers die Bestrebungen von August Oetker, die familieneigene Reederei Hamburg Süd mit Hapag-Llloyd zu kombinieren. Letztlich mussten die Oetkers Hamburg Süd 2017 an den Weltmarktführer Maersk verkaufen. Welcher Umschlag von Oetker halbierte sich früher hinauf verschmelzen Schlaghose.

Seitdem kauft Oetker mal in den USA verschmelzen Backdeko-Hersteller oder verschmelzen ägyptischen Nachspeise-Hersteller. Doch welches dem Unternehmen nachdem Unterstellung von Kritikern fehlt, ist eine Strategie, um gegen globale Riesen wie Nestlé vorliegen zu können. Die Milliardärsfamilie Reimann zum Vorbild – reich geworden durch den Wasch- und Reinigungsmittelkonzern Reckitt Benckiser – hat sich inzwischen hinauf den Kaffeemarkt gestürzt.

Im Zusammenhang Oetker bemüht man sich, jener Tradition von Patriarch Rudolf-August Oetker treu zu bleiben: Möglichst viele Geschäfte zusammenschließen, dann läuft es schon. Jedenfalls: Mit jener Entgegennahme von Freixenet ist Oetker nun Weltmarktführer für Schaumwein. Kritiker monieren, die Konzentration von Oetker hinauf Ungesundes wie Pizza, Konditorbackwaren und Alkohol könne dem Konzern irgendwann zum Verhängnis werden. In Bielefeld gibt man sich gelassen: 2018 sei dasjenige Konzernergebnis recht gut gewesen, man sei stärker qua jener Markt gewachsen, heißt es. Mit jener Tochter Oetker Digital will jener Konzern seine Online-Geschäfte voranbringen.

Dies größte Problem pro Oetker dürfte daher jener Clinch intrinsisch jener Familie sein. Pessimistische Spektator prophezeien, es werde hinauf eine Teilung des Unternehmens oder eine Auszahlung jener jüngeren Schwestern und Brüder hinauslaufen. Finale 2016 ließ August Oetker die geschwisterlichen Rivalen wissen, dasjenige Unternehmen könne nicht mehreren Strategien nachgehen. Wer unzufrieden sei, könne sich ebenso verabschieden. “Dann bekommt der Betreffende die finanziellen Mittel zur Verfügung, um seine eigenen Vorstellungen umzusetzen.”

Diesen Im Krieg gestorben nach sich ziehen ihm die jüngeren Oetkers solange bis heute nicht getan.

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