Kronprinz Salman in die Enge getrieben

Die Tötung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi hat dem Ansehen von Saudi-Arabien und Kronprinz Muhammad bin Salman ernsthaft geschadet.

Die Tötung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi hat dem Ansehen von Saudi-Arabien und Kronprinz Muhammad bin Salman ernsthaft geschadet.

Die US-Zeitung Washington Post veröffentlichte einen Artikel über die Tötung von Khashoggi. US-Präsident Donald Trump, der zu den größten Unterstützern des 33jährigen Kronprinzen Muhammad bin Salman gehörte, habe die Methoden und Haltung von Riyad in dieser Angelegenheit kritisiert. Zwar habe Trump keinen Willen gezeigt, die Waffenlieferung an Saudi-Arabien zu stoppen oder Sanktionen gegen dieses Land zu verhängen. Doch hätten sowohl Republikaner, als auch Demokraten im US-Kongress die Saudi-Führung kritisiert. Auch zahlreiche Unternehmer hätten die Unterstützung von Saudi-Arabien beendet. Die Führung von Kronprinz Salman in der Regierung sei nun gefährdet. König Salman bin Abdulaziz sei mit einem starken Druck konfrontiert.

Die Meldungen, wonach der in London lebende Bruder des Königs, Prinz Ahmed bin Abdulaziz nach Saudi-Arabien zurückgekehrt sei, hätten zu Spekulationen über die Nachfolge von König Abdulaziz geführt. Es werde spekuliert, dass Muhammad bin Salman, die Macht mit einem höheren Verwandten teilen muss, um das internationale Vertrauen an Saudi-Arabien wiederherzustellen. Die Trump-Administration habe, bin Salman, im Bürgerkrieg im Jemen, bei Sanktionen gegen Katar und im Zusammenhang mit der Entführung des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri, Unterstützung geleistet. Früher habe die Trump-Administration, bei Kritiken gegen Saudi-Arabien, stets Riyad unterstützt. Nach der Ermordung von Khashoggi hätte sich aber vieles geändert und ändere sich.

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